Johannes Zeiler, Brigitta Kanyaro und ein „Letzter Wille“

Start der neuen ORF-1-Serie am 2. November

Wien (OTS) - Mit einem neuen ORF-„Tatort“, einem weiteren Steiermark-Landkrimi, der Premiere von „Love Machine“, spannenden „Soko Donau“-Einsätzen und der finalen Staffel von „Vier Frauen und ein Todesfall“ ist in ORF 1 und ORF 2 derzeit und demnächst bereits für beste Fernsehunterhaltung made in Austria gesorgt. Eine weitere ORF-Produktion steht außerdem schon in den Startlöchern: „Letzter Wille“ (ehemals: „Erbschaftsangelegenheiten“) lautet der Titel der neuen ORF-1-Serie, in der Johannes Zeiler ab 2. November 2020 (jeweils Montag um 20.15 Uhr) als Erbenermittler immer dann gefragt ist, wenn es keine Nachkommen, keine Verwandten und auch kein Testament gibt. In den acht 45-minütigen Folgen taucht Zeiler in faszinierende Lebensgeschichten ein, die immer auch mit besonderen Ereignissen der jüngeren österreichischen Vergangenheit verknüpft sind – von Aubesetzung bis Glykolskandal. Als Zeilers Mitarbeiterin ist Newcomerin Brigitta Kanyaro in ihrer ersten Serienhauptrolle zu sehen.

In weiteren Rollen der in Wien und Niederösterreich gedrehten Serie spielen u. a. auch Ruth Brauer-Kvam als Notarin, Julian Loidl als Sachverständiger im Online-Auktionshaus und Alexander Pschill als Kommissar sowie Wolfgang Hübsch und Sylvia Eisenberger. In Episodenrollen sind u. a. Fritz Egger, Helmut Bohatsch, Alexander Jagsch, Roland Silbernagl, Johannes Silberschneider, Monica Reyes, Ulrike Beimpold, Dominik Warta, Franz Buchrieser, Andreas Kiendl, Inge Maux, Sebastian Wendelin, Karl Fischer, Edita Malovčić, Wolf Bachofner und Fanny Stavjanik zu sehen. Die Idee zu dieser Serie stammt vom Österreicher Markus Engel, der auch gemeinsam mit Verena Kurth („Schnell ermittelt“) und dem Autorenduo Timo Lombeck und Marcel Kawentel („Das schaurige Haus“) für die Drehbücher verantwortlich zeichnet. Außerdem führte Engel, der derzeit die ORF-Stadtkomödie „Die Lederhosenaffäre“ (AT) in Innsbruck inszeniert, gemeinsam mit Gerald Liegel („Schnell ermittelt“, „Soko Kitzbühel“) Regie.

ORF-Fernsehfilmchefin Mag. Katharina Schenk: „Sie suchen Spuren ins Leben“

„Mit ‚Letzter Wille‘ gelingt eine Variation auf das Krimi-Genre, das Spannung und emotionale Nähe verbindet. Paul und Julia suchen keine Spuren, die zum Tod geführt haben, sie suchen Spuren ins Leben. Dass sie da oft auf die überraschendsten, erstaunlichsten und spannendsten Verbindungen stoßen, liegt in der Natur des Menschen. Wenn sie erfolgreich sind, konfrontieren sie Menschen mit einem nicht unbeträchtlichen Erbe. Und, wenn wir ehrlich sind: Wer träumt nicht davon, überraschend eine Erbschaft zu machen?“

Markus Engel: „Ein Krimi auf Abwegen“

„,Letzter Wille‘ folgt Paul und Julia, zwei Erbenermittler, die Erben für nicht beanspruchte Vermögen verstorbener Menschen suchen. Diese Menschen wurden oft gehasst, manchmal beneidet, meistens gemieden oder einfach nur vergessen. Was ist ihr Vermächtnis? Was bleibt, wenn es scheinbar niemanden gibt, der einem nachfolgt? Für mich ist die Serie ein Krimi auf Abwegen, in dem die klassischen Krimi-Zutaten neu gemischt sind: Es gibt eine Leiche, es geht um Geld und oftmals um geheime Beziehungen der verbliebenen Charaktere. Doch in unseren Geschichten fragt kein Ermittler: ,Wo waren Sie gestern um halb vier?‘. Denn in dieser Serie ist eine andere Frage von Bedeutung:
,Was ist das alles wert, wenn man nichts mitnehmen kann und niemand will, was man hatte?‘“

Mehr zum Inhalt

Menschen sterben, oft gibt es keine Nachkommen, keine Verwandten, kein Testament. Aber bevor die zurückbleibenden Werte an den Staat gehen, muss er sicherstellen, dass es dafür auch tatsächlich keine Anspruchsberechtigten gibt. Für diesen Fall gibt es Paul Schwarz (Johannes Zeiler) und das Büro für Erbschaftsangelegenheiten. Paul dringt tief in die Lebensgeschichten verstorbener Personen ein, durchstöbert ihre Vergangenheit, ihre Träume, ihre Lieben, ihre Hoffnungen, ihre Versprechen, ihre Sünden. Eine spannende und oft durchaus lukrative Arbeit, die Paul und seine Mitarbeiterin Julia Marquart (Brigitta Kanyaro) immer um die Dreieinigkeit von Geld, Liebe und Tod kreisen lässt.

„Letzter Wille“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von MR-Film.

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