Hammer zu den neuen Hubschraubern: Gute Investition in die Sicherheit

ÖVP-Wehrsprecher lobt Entscheidung für die neuen Mehrzweckhubschrauber Leonardo

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Lobende Worte findet ÖVP-Wehrsprecher Abg. Mag. Michael Hammer für die Entscheidung, dass das Landesverteidigungsministerium in einer gemeinsamen Beschaffungskooperation mit Italien um cirka 300 Millionen Euro 18 Stück Leonardo AW169M kaufen wird. Dies wurde notwendig, weil die bisherigen Verbindungs- und Transporthubschrauber "Alouette III“ aus technischen Gründen Ende 2023 ausgeschieden werden und in Umsetzung des Regierungsprogrammes ein Hubschrauber- und Mobilitätspaket für die Sicherstellung des Katastrophenschutzes durch das Bundesheer beschlossen wurde, führt Hammer aus.

Hammer: „Mit dieser Entscheidung, die Ministerin Tanner heute präsentiert hat, wird eine gute Investition in die Sicherheit unseres Landes getätigt.“ Denn mit dem neuen Hubschrauber-System können alle nötigen Fähigkeitsbereiche inklusive Selbstschutz abgedeckt werden. Dazu gehören Flexibilität und Durchhaltefähigkeit, Ausbildung, Katastropheneinsätze, Einsätze bei Nacht, schlechten Witterungsbedingungen und in großen Höhen, Personen- und Wassertransporte, aber auch die Möglichkeit der Verwendung für internationale Einsätze.

„Wir kaufen den Hubschrauber mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis“, betont der ÖVP-Wehrsprecher. Der Flugbetrieb der derzeitigen Hubschrauber wird bis 2023 durchgeführt. Die ersten neuen Hubschrauber landen Mitte 2022, die letzten Anfang 2024. „Damit sind ein guter Übergang und die Sicherheit gleichermaßen gewährleistet.“

Italien habe sich als idealer Kooperationspartner erwiesen, erläutert Hammer weiter. Engere Mitbewerber waren neben Italien auch Deutschland (Airbus) und die USA (Bell). Sowohl Kanada als auch die USA hatten angeboten, den Hubschrauber BELL 429 in einer Governement-to-Government-Variante zu beschaffen. „Das wäre jedoch mit einem nicht-EU-Land rechtlich nur schwer möglich“, betont der ÖVP-Wehrsprecher. Deutschland wiederum beschafft ab Oktober 2024 bis Ende 2027 bis zu 60 leichte Mehrzweckhubschrauber. Da die Alouette III jedoch mit Ende 2023 aus technischen Gründen den Flugbetrieb einstellen muss, würde eine Fähigkeitslücke von mehreren Jahren entstehen. Darüber hinaus besteht ein hohes Risiko, weil in Deutschland noch nicht feststeht, welche Hubschraubertype ausgewählt werden wird. Daher musste auch in diesem Fall gegen eine Kooperation entschieden werden.

Wichtig ist es Hammer zu betonen, dass von der neuen Entscheidung viele Bundesländer Österreichs positiv betroffen sind. „Von Kärnten über die Steiermark, Niederösterreich, Oberösterreich, Vorarlberg und Tirol sind die Bundesländer künftig einbezogen: Denn die Einsatzstaffel mit 12 Leonardo AW169M wird in Aigen/Ennstal stationiert; an der Flieger-Fliegerabwehrschule in Langenlebarn werden sechs Einsatz- und Ausbildungshubschrauber stationiert. In Vorarlberg, Tirol und Kärnten sind bzw. werden temporäre Hubschrauberstützpunkte errichtet. Damit kann der Hubschrauber dort temporär betrieben werden.“

Wenig Verständnis hat Hammer für die Reaktionen der Opposition: „So macht sich Abg. Kunasek öffentlich lächerlich, indem er sich mit etwas rühmt, das Ministerin Tanner umgesetzt hat. Und Abg. Hoyos-Trauttmansdorff befindet sich offenbar auf den Spuren von Mensdorff-Pouilly, indem er die innenpolitische Rolle des Airbus-Lobbyisten übernimmt.“

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