• 19.09.2020, 10:28:52
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  • OTS0017

ÖSTERREICH-Umfrage: Grüne nur mehr gleichauf mit der FPÖ - Zufriedenheit mit Regierung nimmt ab

Sonntagsfrage: ÖVP 42%, SPÖ 19%, Grüne 12%, FPÖ 12%, Neos 9%, Team Strache 5% - 60% gegen Aufnahme von Flüchtlingen

Utl.: Sonntagsfrage: ÖVP 42%, SPÖ 19%, Grüne 12%, FPÖ 12%, Neos 9%,
Team Strache 5% - 60% gegen Aufnahme von Flüchtlingen =

Wien (OTS) - Die zweite Corona-Welle hat Bewegung in Österreichs
Parteien gebracht. Das zeigt die aktuelle ÖSTERREICH-Umfrage
(Research Affairs, 1.000 Befragte vom 14.-16.9, max.
Schwankungsbreite 3,2%), die in der Sonntagsausgabe der Tageszeitung
ÖSTERREICH veröffentlicht wird.

Während die Grünen kräftig ins Straucheln kommen, kann die
aktuelle Corona-Lage der Kanzlerpartei nichts anhaben. Wäre schon am
heutigen Sonntag Neuwahl, bleibt die ÖVP mit Bundeskanzler Sebastian
Kurz mit 42% unangefochten an der Spitze. Die Grünen setzen ihren
Sinkflug fort. Nur mehr 12% (minus 1% gegenüber der Vorwoche) würden
der kleineren Regierungspartei die Stimme geben, die Partei von
Gesundheitsminister Rudi Anschober liegt damit gleichauf mit der FPÖ,
die sich nach ihrem Absturz stabilisiert haben dürfte.

Die SPÖ tritt mit 19% weiter auf der Stelle, das wäre immer noch
das historisch schlechteste Wahlergebnis. Ein leichtes Plus von einem
Prozentpunkt gibt es für die Neos, die zur Zeit bei 9% liegen. Das
Team Strache wird in der Umfrage mit 5% ausgewiesen.

Bei der Kanzlerfrage (Wem geben Sie die Stimme, wenn Sie den
Kanzler direkt wählen dürften?) bleibt Sebastian Kurz souverän an der
Spitze (minus 1% gegenüber der Vorwoche). Dahinter liegen Pamela
Rendi-Wagner (19%), Norbert Hofer (13%) und Werner Kogler mit nur
mehr 9%.

Die Zustimmung zur Regierung insgesamt nimmt leicht ab und fällt
erstmals seit Jahresbeginn unter die 60-Prozent-Marke. 58% sind mit
der Regierung zufrieden (14% sehr, 44% eher) - das ist ein Minus von
drei Prozentpunkten gegenüber der Vorwoche.

Die Politik der ÖVP in der Flüchtlingsfrage kann sich auf eine
Mehrheit in der Bevölkerung stützen. 60% sind dagegen,
Flüchtlingskinder aus Moria aufzunehmen, 40% sind dagegen. Nur bei
den 16-19-jährigen fände diese humanitäre Aktion mit 64:36 Prozent
eine klare Mehrheit.

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