- 18.09.2020, 14:15:44
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- OTS0176
VP-Spanring: „Entzug des PKW für GTI-Rowdys prüfen!“
Nach der Ankündigung von härteren Strafen regt VP-Stadträtin Spanring den Fahrzeugentzug für Straßenrowdys bei GTI-Treffen an - NR Weidinger kündigt parlamentarische Initiative an
Utl.: Nach der Ankündigung von härteren Strafen regt VP-Stadträtin
Spanring den Fahrzeugentzug für Straßenrowdys bei GTI-Treffen
an - NR Weidinger kündigt parlamentarische Initiative an =
Villach (OTS) - Bundesministerin Gewessler hat vorgeschlagen, das
Strafmaß für Raser zu erhöhen und in besonderen Fällen sogar das
Fahrzeug entziehen zu wollen. Derzeit prüft man im Ministerium die
Möglichkeit. Die Villacher VP-Stadträtin und Bürgermeister-Kandidatin
Katharina Spanring geht nun – angesichts der derzeit hohen Frequenz
von GTI-Fahrern im Raum Villach - einen Schritt weiter. „Für
GTI-Rowdys muss es deutlich empfindlichere Strafen geben“, sagt sie.
Sie schließt sich damit der Forderung von Landesrat Sebastian
Schuschnig nach Konsequenzen, die über eine Geldstrafe hinausgehen,
an. „Wer mit seinem Auto auf Kärntens Straßen Gummi-Exzesse
produziert, einen rabiaten Fahrstil an den Tag legt oder an
Straßenrennen teilnimmt, soll auch damit zu rechnen haben, dass ihm
das Fahrzeug abgenommen wird.“ Spanring regt an, Möglichkeiten zu
prüfen.
Spanring stellt klar: „Wir freuen uns in der Region Villach über
Gäste, die Kärnten besuchen und genießen – selbstverständlich auch,
wenn sie als Autoliebhaber zu einem GTI-Treffen kommen.“ Es könne
aber nicht sein, dass die vielen vernünftigen Gäste von ein paar
unverbesserlichen Asphalt-Rowdys in schiefes Licht gerückt werden.
Spanring: „Bei Exzessen müssen Konsequenzen möglich sein!“
Der Villacher VP-Nationalratabgeordnete Peter Weidinger begrüßt den
Vorstoß von Schuschnig und Spanring und kündigt an, im Parlament in
Wien eine entsprechende Initiative zu starten. „Der Schutz der
Anrainer vor bewusst provozierter Lärmbelästigung und auch Gefährdung
auf den Straßen ist für uns von besonderer Bedeutung“, sagt
Weidinger. „Die notwendigen Instrumente dazu sollen den Behörden
gesetzlich eingeräumt werden.“
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