• 09.09.2020, 14:46:00
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  • OTS0177

Grüne OÖ: Helfen statt Wegschauen

Linz (OTS) - Die GRÜNEN Landesregierungsmitglieder Gabriele Fischer
(Tirol), Stefan Kaineder (Oberösterreich) und Heinrich Schellhorn
(Salzburg) fordern die Aufnahme und Betreuung von geflüchteten
Menschen aus Griechenland in Österreich.

Angesichts des humanitären Notstands in Moria braucht es sofortige
Hilfsbereitschaft und Solidarität“, betonen die in ihren
Bundesländern für Grundversorgung zuständigen GRÜNEN
Regierungsmitglieder Fischer, Kaineder und Schellhorn. Gemeinsam
fordern sie die Aufnahme von 500 geflüchteten Menschen aus
Griechenland und stellen klar: „Wir verfügen über die Kapazitäten zur
Aufnahme und Betreuung dieser Menschen in unseren Bundesländern.“

Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn: „Die
erschütternden Bilder des brennenden Flüchtlingslagers in Moria sind
die Folge einer Politik des Wegschauens der europäischen Regierungen.
Österreich sollte in einer Sofortaktion zumindest 500 von den 12. 000
geflüchteten Menschen von Moria aufnehmen und hier auch die
Kooperation mit anderen aufnahmebereiten europäischen Staaten suchen.
Entsprechend der Grundversorgungsvereinbarung sind das 30 Personen,
die wir in Salzburg ohne Probleme unterbringen und betreuen können.“

Landesrat Stefan Kaineder: „Die schockierenden Bilder aus Moria von
gestern müssen uns jetzt endlich aufrütteln. Es ist höchste Zeit zu
handeln. Ich appelliere an die Bundesregierung und alle EU-Staaten
sich solidarisch mit den geflüchteten Menschen in Moria und den
überforderten Behörden in Griechenland zu zeigen, damit wir eine
menschliche Lösung zustande bringen.“

Landesrätin Gabriele Fischer: „Wir können Verantwortung übernehmen
und innerhalb kurzer Zeit Menschen in Tirol aufnehmen. Ich sehe es
als unsere gemeinsame Verantwortung als Teil von Europa, die für die
schutzsuchenden Menschen untragbaren, menschenunwürdigen Zustände zu
beenden."

"Es ist dringend notwendig umzudenken und legale Fluchtmöglichkeiten
sowie sichere Wege zur Aufnahme von schutzsuchenden Menschen zu
schaffen", sind sich die drei GRÜNEN Landesregierungsmitglieder einig
und erinnern abschließend: "Menschlichkeit und internationales Recht
sind keine Spielbälle von Politik, sondern Zentrum unseres
gemeinschaftlichen politischen Handelns!"

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRO

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