FPÖ – Hofer: Mit der Corona-Ampel fährt die Wirtschaft an die Wand

Angst- und Panikmache muss sofort eingestellt werden

Wien (OTS) - Seit Tagen rätselt Österreich über die Corona-Ampel der Bundesregierung. Wie bereits aus der üblichen Regierungspraxis und seit Monaten gewohnt, wurden ausgewählte Medien bereits gestern Abend darüber informiert, dass die Städte Wien, Linz und Graz sowie der Bezirk Kufstein zum Start des Ampel-Systems die Farbe „Gelb“ bekommen wird. Für FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer ist die heutige Erklärung des „virologischen Quartetts“ eine einzige Enttäuschung: „Die Zahl jener Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden muss, ist seit Monaten auf einem äußerst niedrigen Niveau stabil. Experten ohne Ende und eine unüberschaubare Anzahl an Parametern, die in die Bewertung einfließen sollen, sind wohl nicht jene Transparenz, die sich Bürger und Wirtschaft erwarten. Das unausgegorene Ampelsystem und Verhaltensregeln, die wohl nur aus Angst vor dem Verfassungsgerichtshof als Empfehlungen ausgesprochen werden, dienen einzig und allein dafür, um Panik und Angst zu verbreiten – ab sofort eben grafisch dargestellt im Ampel-System.“

Die Strategie der Bundesregierung sei von Beginn an gewesen, die Kurve der Erkrankungen abzuflachen und zeitlich auszudehnen, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Der Blick zurück zeigt, dass seit Beginn der Coronakrise die Kapazitäten in den Spitälern nur in sehr geringem Maß genützt werden mussten. „Es ist daher höchst an der Zeit, die Angstmache zu beenden und den Menschen und der Wirtschaft wieder die Freiheit zurückzugeben. Hygiene und Abstand halten sowie geeignete Schutzmaßnahmen in Spitälern, Pflege- und Altersheimen sind ausreichend, um auch den Herbst gut zu bewältigen“, erklärt Hofer, der auch darauf hinweist, dass es durch die Panikmache erhebliche Kollateralschäden im Gesundheitsbereich gegeben habe. Vorsorgeuntersuchungen und Routine-Operationen wurden wegen Corona verschoben, Menschen wurde die Behandlung mit dem Hinweis auf Corona verwehrt.

Besonders skurril beim heute präsentierten Ampelsystem sei der Umstand, dass es bei den Farben Gelb oder Orange zwar verschärfte Maßnahmen für Gastronomie, Handel und Schüler gebe, aber „Kanzler-Spezi“ Martin Ho in seinen Party-Clubs mit keinerlei Einschränkungen rechnen müsse. Für den Kultur- und Eventbereich bedeute die Corona-Ampel auch weiterhin eine düstere Zukunft, zumal die ab dem 1. September geltenden Lockerungen im Veranstaltungsbereich wohl durch gelbe oder orange Ampelschaltungen wieder zurückgenommen werden – und das de facto von heute auf morgen, wodurch die langfristige Planung von Events verunmöglicht werde. Norbert Hofer: „Die Maßnahmen der Regierung werden am Ende des Tages einen Insolvenz-Tsunami auslösen, der seinesgleichen sucht. Mit der Corona-Ampel wird die Wirtschaft gegen die Wand fahren.“

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