FPÖ – Ragger: Klares Nein zu Windrädern auf der Koralpe

Wien (OTS) - Die bereits bestehenden zwei Windräder am Plöckenpass zeigten, dass der Ertrag der Stromgewinnung in keinem Verhältnis zu den Schäden an der Natur und der Zerstörung des Landschaftsbildes stünde. „Andere Formen erneuerbarer Energien haben sich in Kärnten besser bewährt. Wir müssen weiterhin auf Wasserkraft, Photovoltaik und Biomasse setzen und dementsprechend investieren, um mit ressourcenschonender Stromerzeugung eine autarke Energiewirtschaft zu betreiben und unsere Landschaft zu schützen“, so der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Mag. Christian Ragger.

Ragger weiter: „Der Alpentourismus ist für unser Bundesland sehr wichtig. Die Kärntnerinnen und Kärntner setzen sich stark für den Schutz von Lebensräumen der Tier- und Pflanzenwelt ein. Dass die Schönheit des Landes durch Windräder auf den Almen aufs Spiel gesetzt werden soll, ist für viele unbegreiflich. Die Bundesländer im Westen Österreichs haben den Wert ihrer Naturschätze erkannt und lehnen Windkraftanlagen entschieden ab.“

Mehrere Vereine und Initiativen haben bereits ihre Vorbehalte vorgebracht. „Es gibt viele Bedenken, angefangen bei der Erhaltung geschützter Arten der Flora und Fauna, über die Belastung der Almen durch Zufahrtsrouten in Naturgebieten und der Störung des Wildes bis hin zur Zerschneidung der Täler durch Überstromleitungen und der unzumutbaren Beraubung des Charakters der Almen als unberührtes Rückzugsgebiet für Tiere und Erholungsuchende“, so der Freiheitliche.

Während der Ausbau von Windkraftanlagen den Preis für Strom in die Höhe schnellen lassen würde, hielten sich laut Ragger die Vorteile für die Bevölkerung in Grenzen. „Die Umweltverträglichkeitsprüfungen müssen geachtet und ernst genommen werden. Genehmigungen sogenannter Windparks bedürfen strengster Kontrolle. Bis 2025 sollen 50 weitere Windräder in Kärnten gebaut werden; hierzu werde ich eine parlamentarische Anfrage einbringen!“

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