• 27.08.2020, 10:32:28
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  • OTS0056

Mehrheit der Österreicher würde auch im Fall einer zweiten Corona-Welle Gesundheit den Vorrang vor Wirtschaft geben

Market-Umfrage für den „trend“: 31 Prozent wollen, dass alle Schulen geöffnet bleiben.

Utl.: Market-Umfrage für den „trend“: 31 Prozent wollen, dass alle
Schulen geöffnet bleiben. =

Wien (OTS) - Massenhafte Kurzarbeit, steigende Arbeitslosigkeit,
Ausgangsbeschränkungen, geschlossene Geschäfte, Wirtshäuser und
Schulen – trotz der negativen Erfahrungen als Folge des ersten
Lockdowns würden die Österreicher auch im Falle einer zweiten großen
Corona-Welle Gesundheit den Vorrang vor der Wirtschaft geben. Das ist
eines der Ergebnisse einer Umfrage des Linzer Market-Instituts für
den „trend“, wie das Wirtschaftsmagazin in seiner aktuellen Ausgabe
berichtet. 22 Prozent geben an, dass die Gesundheitspolitik absolute
Priorität haben sollte, 39 Prozent, dass sie „eher Vorrang“ haben
sollte, auch wenn dadurch Arbeitsplätze und Wirtschaft gefährdet
werden. Fast zwei Drittel der Befragten befürworten die
Corona-Maßnahmen der Regierung prinzipiell, besonders hoch ist die
Zufriedenheit mit der Maskenpflicht in Geschäften und in öffentlichen
Verkehrsmitteln sowie mit Tests und Quarantänen für Heimkehrer aus
betroffenen Ländern. Dagegen ist die Unzufriedenheit mit der
Verfügbarkeit von Tests und der Dauer von Auswertungen groß, 55
Prozent bewerten die Situation unzureichend. Für den Schulstart
wünschen sich 31 Prozent der Befragten, dass alle Schulen auf jeden
Fall geöffnet halten sollen. Elf Prozent hingegen finden, dass die
Schulen weiterhin geschlossen bleiben sollten. 58 Prozent befürworten
kurzfristige und regionale Schließungen im Falle von dort
auftretenden Infektionen, wie von der Regierung vorgesehen.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | TRE

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