- 18.08.2020, 09:35:02
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EANS-News: Strabag baut Deutschlands längste Autobahnbrücke auf acht Fahrspuren aus
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Öffentliche Aufträge
Wien - Großauftrag für die STRABAG-Gruppe: Die Kölner STRABAG AG wird die
Hochstraße Elbmarsch (K20) - die mit 3,84 km längste Straßenbrücke Deutschlands
- auf der BAB 7 in Hamburg von drei auf vier Spuren je Fahrtrichtung ausbauen.
Den Auftrag der DEGES im Volumen von mehr als EUR 200 Mio. realisiert eine
Arbeitsgemeinschaft der STRABAG-Direktionen Brückenbau und Nord.
Die BAB 7-Hochstraße Elbmarsch beginnt wenige hundert Meter hinter der
Elbtunnel-Ausfahrt Richtung Süden, überquert den Rugenberger Hafen, kreuzt auf
Hamburger Stadtgebiet zwei Bahntrassen sowie elf Straßen und Wege und endet auf
Höhe der BAB 7-Ausfahrt Hamburg-Hausbruch. Der Ausbau soll bis Ende April 2027
abgeschlossen sein. STRABAG arbeitet derzeit an der Ausführungsplanung; parallel
haben die Bauarbeiten mit der Baustelleneinrichtung, dem Rückbau und den
Tiefgründungsarbeiten bereits begonnen.
Ziel: Besserer Verkehrsfluss auf zentraler Nord-Süd-Verbindung
"Wir freuen uns über den Zuschlag für dieses bedeutende deutsche
Infrastrukturprojekt und das damit verbundene Vertrauen in die
Leistungsfähigkeit unserer Teams im Infrastrukturbau. Die Erweiterung dieses
stark frequentierten Teilstücks der Autobahn 7 wird den Verkehrsfluss auf der
zentralen deutschen Nord-Süd-Verbindung nachhaltig verbessern", sagt Thomas
Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE. Die tägliche Verkehrsbelastung auf
dem BAB 7-Abschnitt ist seit dem Neubau der Hochstraße vor 45 Jahren auf heute
50.000 bis 60.000 Fahrzeuge je Richtungsfahrbahn gestiegen. Während die STRABAG-
Direktionen Brückenbau (Bereich Nord) und Nord (Bereich Sonderbau) die Planung
und Baustelleneinrichtung für die Autobahn-Verbreiterung und Grundinstandsetzung
vorantreiben, laufen parallel noch bis zum Jahresende vorgeschaltete
Instandhaltungsarbeiten an der Untersicht der bestehenden Hochstraße - ebenfalls
durch ein Team des STRABAG-Konzerns: Seit Ende 2018 sanieren die federführende
ZÜBLIN Bauwerkserhaltung und die Direktion Brückenbau gemeinsam Teile der
Unterbauten und wechseln die Brückenlager.
Erweiterung unter fließendem Verkehr
Bereits beim Neubau der Hochstraße Elbmarsch im Jahr 1975 war die Option für die
nun fällige Erweiterung mit eingeplant und vorbereitet worden: Die damals
gesetzten Gründungen im Hafenbereich und die Anschlussbewehrungen an den
Innenseiten der für beide Fahrtrichtungen baulich getrennten Brückenüberbauten
können nun für den geplanten Ausbau genutzt werden. Der zusätzliche vierte
Fahrstreifen wird jeweils auf der Brückeninnenseite ergänzt; die beiden Teile
der BAB 7-Hochstraße rücken also enger zusammen. Die Verkehrsbeeinträchtigung im
Zuge der Bauarbeiten soll sich in engen Grenzen halten. Die Erweiterung wird
daher schrittweise erfolgen, um die Aufrechterhaltung eines jederzeit dreispurig
fließenden Verkehrs in beiden Fahrtrichtungen zu ermöglichen. Die Arbeiten
beginnen an der BAB 7-Fahrbahn Richtung Flensburg (Norden), deren Ausbau bis
Mitte 2024 abgeschlossen sein soll. Danach startet im zweiten Schritt der
vierstreifige Ausbau der Fahrbahn Richtung Hannover (Süden). Mit dem STRABAG-
Bereich Hamburg (Straßenbau), der Züblin Stahlbau GmbH (Stahlträger) und der
Zentralen Technik Hamburg (Planung) sind noch drei weitere Einheiten der
STRABAG-Gruppe an dem Großprojekt beteiligt.
Ein paar Eckdaten zum Materialbedarf geben einen Einblick in die Dimension des
Bauvorhabens: Im Zuge der geplanten Verbreiterung der Hochstraße Elbmarsch
werden etwa 19.200 m³ Beton verbaut. Zudem müssen 15.000 m Stahlgeländer
erneuert werden. Und zur Sanierung der Fahrbahn werden zunächst Asphalt und
Abdichtung auf einer Fläche von 135.000 m² entfernt und später über eine Fläche
von 155.000 m² neu eingebaut.
Rückfragehinweis:
STRABAG SE
Diana Neumüller-Klein
Head of Corporate Communications
Tel: +43 1 22422-1116
[email protected]
Ende der Mitteilung euro adhoc
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Anhänge zur Meldung:
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http://resources.euroadhoc.com/documents/2246/5/10540903/0/STRABAG_A7-Autobahnbrucke_K20_Elbmarsch_d.pdf
Emittent: STRABAG SE
Donau-City-Straße 9
A-1220 Wien
Telefon: +43 1 22422 -0
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Email: [email protected]
WWW: www.strabag.com
ISIN: AT000000STR1, AT0000A05HY9
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Börsen: Wien
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