• 18.08.2020, 08:00:02
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Schramböck: Steirische Quetschn goes digital!

BMDW fördert 8 Projekte im FFG-Programm COIN mit rund 3,5 Millionen Euro – Innovationsfähigkeit von KMU wird gezielt gestärkt – Schwerpunkte Digitalisierung und Open Innovation

Utl.: BMDW fördert 8 Projekte im FFG-Programm COIN mit rund 3,5
Millionen Euro – Innovationsfähigkeit von KMU wird gezielt
gestärkt – Schwerpunkte Digitalisierung und Open Innovation =

Wien (OTS/BMDW) - Von der Weiterentwicklung der steirischen Harmonika
(Quetschn) mit Hilfe von Digitalisierung (Stichwort 3D-Druck) über
die Frühdiagnose von Demenz mittels Künstlicher Intelligenz bis hin
zu einem Netzwerk zur Entwicklung von nachhaltigen und innovativen
algenbasierten Lebensmitteln – die Themen der geförderten Projekte in
der jüngsten Ausschreibung der COIN Netzwerke sind breit gefächert.
„Die breite Themenpalette beweist die hohe Innovationskraft
Österreichs. Was alle Projekte eint, ist der Kooperations- und
Innovationsgedanke: Durch den Aufbau von Netzwerken mit mehreren
Partnern werden innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen
entwickelt und die Innovationsfähigkeit insbesondere von KMU wird
durch den Technologie- und Wissenstransfer gezielt gestärkt. Zentral
ist dabei auch die Digitalisierung, die in beinahe allen Projekten
eine wichtige Rolle spielt. Die Innovationskraft unserer Betriebe ist
ein wichtiger Hebel für den Wirtschafts- und Forschungsstandort
Österreich“, betont Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck.
Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
(BMDW) fördert in der zwölften Ausschreibungsrunde der
Netzwerke-Programmlinie in COIN (Cooperation & Innovation) gesamt
acht Projekte mit rund 3,5 Millionen Euro. Die Abwicklung erfolgt
über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

„Gerade die vergangenen Monate haben gezeigt: Vernetzung und
Innovation sind das Um und Auf, um rasch und nachhaltig große
Herausforderungen bewältigen zu können. Aus unseren zahlreichen
Kontakten mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft wissen wir:
Sie setzen nun auf Innovation. Wir unterstützen sie dabei gezielt,
etwa im Rahmen von COIN, das innovativen KMU den Zugang zu externem
Know-how ermöglicht“, so Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, die
beiden FFG-Geschäftsführer. In den elf vorangegangenen
Ausschreibungen der COIN-Netzwerke wurden bereits 152 Projekte mit
mehr als 53 Millionen Euro gefördert.

Die Projektstandorte der acht geförderten Projekte in der zwölften
Ausschreibung verteilen sich auf Wien (3 Projekte), die Steiermark (2
Projekte), Niederösterreich (2 Projekte) und Vorarlberg (1 Projekt).
Gesamt sind 65 Partner aus Wien (23), Niederösterreich (17), der
Steiermark (11), Vorarlberg (6), Oberösterreich (4), dem Burgenland
(2), Salzburg (1) und Tirol (1) in den Netzwerken vertreten. Unter
den 65 Partnern sind 50 Unternehmen, sechs außeruniversitäre
Einrichtungen, fünf Universitäten, zwei Fachhochschulen ein
Kompetenzzentrum sowie ein Institut der Austrian Cooperative Research
(ACR). Sieben der Projekte haben Digitalisierungs-Charakter, fünf der
Projekte weiters einen Open Innovation-Ansatz.

Die acht Projekte im Überblick:
• Algae4Food: Netzwerk zur Entwicklung von nachhaltigen und
innovativen algenbasierten Lebensmitteln; BEST - Bioenergy and
Sustainable Technologies GmbH (COMET-Zentrum) mit zehn weiteren
Projektpartnern (Projektstandort Steiermark)
• BrainCheck: Frühdiagnose von Demenz mittels KI basierter Analyse
der Gehirnaktivität während kognitiver Tests; AIT Austrian Institute
of Technology GmbH mit fünf weiteren Projektpartnern (Projektstandort
Wien)
• ConCoTex: Microsized Conductive lines and structural Coloration on
Textiles; Universität Innsbruck – Forschungsinstitut für Textilchemie
und Textilphysik mit sechs weiteren Projektpartnern (Projektstandort
Vorarlberg)
• IoT Traffic Events: Das mobile und integrierte IoT Modulsystem für
die Digitalisierung von Verkehrsereignissen; heimbuchner consulting
GmbH mit sieben weiteren Projektpartnern (Projektstandort Wien)
• natuREbuilt: Innovationsnetzwerk für regenerative, rezyklierbare,
regionale und resiliente Komponenten im Hochbau; Technische
Universität Wien – Forschungsbereich Ökologische Bautechnologien,
Institut für Werkstofftechnologie, Bauphysik und Bauökologie mit 17
weiteren Projektpartnern (Projektstandort Wien)
• OpenOFM: Open Innovation-Netzwerk zur Weiterentwicklung der dOFM
(dermale Offene Mikroperfusion) in eine international anwendbare
klinische Standardmethode; JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft
mbH mit vier weiteren Projektpartnern (Projektstandort
Niederösterreich)
• Quetschn2Future: Transdiziplinäre Weiterentwicklung und
Individualisierung der Steirischen Harmonika durch additive
Fertigung; Schmidt Harmonikaerzeugung GmbH mit vier weiteren
Projektpartnern (Projektstandort Steiermark)
• SooSy: Kollaborativer Massageroboter mit sensitiven, taktilen
Endeffektoren & genderspezifischem Override-Modus für den User; KEIKO
GmbH mit vier weiteren Projektpartnern (Projektstandort
Niederösterreich)

Mehr Informationen zu COIN: www.ffg.at/coin

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