100. Salzburger Festspiele im ORF: Umjubelte „Così fan tutte”-Neuinszenierung am 7. August in ORF 2

Um 20.15 Uhr – gefeierte Eröffnungsoper „Elektra“ am 10. August

Wien (OTS) - Als eines der Highlights des umfassenden ORF-Programmschwerpunkts „100 Jahre Salzburger Festspiele“ (Details unter presse.ORF.at) zeigt ORF 2 am Freitag, dem 7. August 2020, um 20.15 Uhr die Neuproduktion von Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Così fan tutte“ (am 15. August um 19.30 Uhr in Ö1). Die von Regisseur Christof Loy gekürzte Fassung des Werks – eine von insgesamt zwei Opernproduktionen der Corona-bedingt modifizierten Jubiläumsfestspiele – hatte am 2. August ihre umjubelte Premiere im Großen Festspielhaus. Bereits am Vortag feierte Richard Strauss‘ neu in Szene gesetzte „Elektra“ als Eröffnungsoper einen Triumph – und ist am Montag, dem 10. August, um 22.30 Uhr in ORF 2 zu sehen.

Eigentlich wollte die Wiener Staatsoper im Mai dieses Jahres eine neue Produktion von Mozarts „Così fan tutte“ unter Riccardo Muti herausbringen. Die Inszenierung von Chiara Muti, die der ORF übertragen hätte, wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Nun haben die nur im August stattfindenden Salzburger Festspiele den geplanten „Don Giovanni“ gegen eine verkürzte Version der „Così fan tutte“ getauscht und die Bühnenregie der turbulenten Geschichte rund um die Treueprobe zweier Liebhaber an ihren Geliebten dem Deutschen Christof Loy anvertraut. Mit Johannes Leiacker (Bühnenbild) und Barbara Drosihn (Kostüme) entwickelte Loy eine Inszenierung, die vor allem auf die Kunst und die Wirkung der Personenregie setzt. Schon in der Staatsopern-Neuinszenierung hätte die französische Mezzosopranistin Marianne Crebassa die Rolle der Dorabella übernommen, nun singt sie diese Partie in Salzburg. Die französisch-dänische Sopranistin Elsa Dreisig schlüpft in die Rolle der Fiordiligi, der Südtiroler Bariton Andrè Schuen verkörpert den Guglielmo und der junge ukrainisch-russische Tenor Bogdan Volkov übernimmt die Partie des Ferrando. Weitere Solisten des Abends sind Lea Desandre (Despina) und Johannes Martin Kränzle (Don Alfonso). Der 34-jährige deutsche Pultstar Joana Mallwitz gibt gleich ein doppeltes Debüt: Die Nürnberger Generalmusikdirektorin dirigiert zum ersten Mal die Wiener Philharmoniker in Salzburg und ist dort auch die erste musikalische Leiterin einer großen Opernproduktion.

Die ORF-Bildregie des von Teresa Vogl präsentierten Opernabends hat Michael Beyer mit neun Kameras übernommen.

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