Schülerunion ad Ethikunterricht: Einbindung in Schulalltag

Schülerunion begrüßt Ethikunterricht als verpflichtende Alternative zum Religionsunterricht. Wichtige Entwicklung für das österreichische Schulsystem.

Wien (OTS) - Ab dem Schuljahr 2021/22 haben Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II die Möglichkeit, sich zwischen Religion und dem alternativen Pflichtfach Ethik zu entscheiden. Diese wichtige Reform begrüßen sowohl Bundesschulsprecherin Uzodike als auch Bundesobmann Stark sehr. Trotz der Wichtigkeit des Ethikunterrichts, darf auf den kulturellen und religiösen Hintergrund der einzelnen Schülerinnen und Schülern nicht vergessen werden. Die Entscheidungsfreiheit zwischen den beiden Fächern ist essenziell.

Bundesschulsprecherin Jennifer Uzodike: „Es ist enorm wichtig, dass das österreichische Bildungssystem Diversität fördert und allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zur Selbstbestimmung gibt. Gerade wenn es um den Religionsunterricht geht, darf den Schülerinnen und Schülern nicht verwehrt bleiben, diesen zu besuchen. Hier darf niemandem etwas weggenommen werden. Aus unserer Sicht müssen neue Möglichkeiten und Chancen geschaffen werden. Genau dies wurde mit der Einführung des alternativen Pflichtfaches Ethik gewährleistet.“

„Das Fach Ethik leistet in verschiedensten Schulversuchen seit 20 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Dementsprechend freue ich mich, dass Ethik ab dem kommenden Schuljahr in der Sekundarstufe 2 als reguläres Fach Teil des Schulalltags wird!“, so der Bundesobmann der Schülerunion, Sebastian Stark.

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diverse Weiterbildungen, gilt sie als wichtigste Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung ein, in der sie im Schuljahr 2019/20 26 von 29 Mandaten sowie die Bundesschulsprecherin stellt.

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