Freiheitliche Wirtschaft Wien fordert Aussetzung der WKO-Kammerumlage 2020

Wirtschaft bricht um 12,8 % ein, aber WKO versendet Erlagscheine für Kammerumlage

Wien (OTS) - Eine Aussetzung der WKO-Kammerumlagen für Gewerbetreibende fordert der Präsident der Freiheitlichen Wirtschaft Wien von der Wiener WKO. Die Stundung der Umlagen für drei Monate wurde beschlossen, als die Ausmaße der Corona-Pandemie noch nicht abschätzbar gewesen seien – nun stünden die Schäden aber vorläufig fest. Die Wirtschaft in Österreich bricht im Vergleich zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 12,8 % ein; viele Unternehmen seien in die Pleite getrieben worden, andere kämpften nun ums Überleben. „es kann nicht sein, dass man nun in der WKO zur Tagesordnung zurückkehrt, Dienst nach Vorschrift macht und die Unternehmer zu Schuldnern erklärt, indem man deren Rückstände einfordert. Das ist geschmacklos“, stellt der Präsident der Freiheitlichen Wirtschaft Wien, Ronny Walter, klar.

Keiner wisse aktuell, wie es weitergehe; die Nachtgastronomie etwa sei nach wie vor zu geschlossenen Lokalen verdammt, so gut wie jede Branche leide unter den Auswirkungen des Corona-Lockdowns. „Wer nicht grade Schutzmasken verkauft, hat ein richtig mieses Jahr“, berichtet Walter. Ein Eintreiben von gnadenhalber gewährten gestundeten Kammerumlagen helfe hier und jetzt niemandem.

Die Freiheitliche Wirtschaft Wien fordert eine beschleunigte und unkonventionell abgewickelte Förder- und Rettungskultur bei der WKO, zu der auch eine Aussetzung der „Rückstände“ bei der Kammerumlage zähle. „Die WKO kann es sich leisten, auf diese Beträge zu verzichten. Viele Unternehmer können es sich aber nicht leisten, sie jetzt nachzuzahlen. Was das Gebot der Stunde ist, liegt eigentlich auf der Hand“, so Walter abschließend.

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