Equal Pension Day am 30. Juli 2020 – Im Fall von Frauenpensionen ist weniger nicht mehr

Das Projekt Trapez trägt zur Sicherung der ökonomischen Unabhängigkeit von Frauen bei.

  • Unsere Erfahrung zeigt, dass das seit 2014 bestehende Pensionskonto zwar in einem ersten Schritt für Transparenz gesorgt hat, aber diese Informationen von Frauen noch zu wenig wahrgenommen werden, insofern macht zusätzliche Unterstützung durch das Projekt Trapez für uns Sinn
    Manuela Vollmann, Geschäftsführerin ABZ*AUSTRIA
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  • Der Methodenkoffer, den wir den Unternehmen zur Verfügung stellen können, enthält Informationsunterlagen rund um das Pensionsthema, Best Practice Sammlungen, Checklisten und Leitfäden für Mitarbeiter*innengespräche, die u.a. einen raschen Wiedereinstieg für Mitarbeitende  möglich machen
    Manuela Vollmann, Geschäftsführerin ABZ*AUSTRIA
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  • Damit wird das Bewusstsein von Unternehmensvertreter*innen, Personalverantwortlichen und den weiblichen Mitarbeitenden geschärft und das Wissen  bezüglich der Auswirkungen von Arbeitszeit und Einkommen auf den Anspruch der Alterssicherung  erweitert. Es können betriebliche Strukturen implementiert werden, die die Alterssicherung von Frauen erhöhen
    Manuela Vollmann, Geschäftsführerin ABZ*AUSTRIA
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Wien (OTS) - Der Equal Pension Day markiert jenen Tag, an dem Männer bereits so viel Pension bekommen haben, wie Frauen erst bis Jahresende erhalten haben werden. Dieser Tag fällt 2020 österreichweit auf den 30. Juli. Frauen erhalten in Österreich durchschnittlich 42 Prozent weniger Pension als Männer. Dies ist größtenteils bedingt durch die geringeren Erwerbseinkommen und damit niedrigeren Beitragsgrundlagen.

Diese Situation veranlasste die Sektion Frauen und Gleichstellung im Bundeskanzleramt in Kooperation mit dem BMSGPK und dem BMAFJ, FORBA und WIFO sowie dem ABZ*AUSTRIA das EU-kofinanzierte Projekt „TRAPEZ-Transparente Pensionszukunft. Sicherung der ökonomischen Unabhängigkeit von Frauen im Alter“ durchzuführen. Das Projekt TRAPEZ sollte die Unterschiede in den Alterspensionen von Männern und Frauen vertieft analysieren und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, diese zu verringern und die finanzielle Absicherung im Alter, besonders für Frauen, zu verbessern. „Unsere Erfahrung zeigt, dass das seit 2014 bestehende Pensionskonto zwar in einem ersten Schritt für Transparenz gesorgt hat, aber diese Informationen von Frauen noch zu wenig wahrgenommen werden, insofern macht zusätzliche Unterstützung durch das Projekt Trapez für uns Sinn“, erläutert Manuela Vollmann, die Gründe für die Beteiligung von ABZ*AUSTRIA.

ABZ*AUSTRIA ist für das Teilprojekt TRAPEZ.Betriebe beauftragt und beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen ihre weiblichen Beschäftigten bei der Sicherung Ihrer Pensionsansprüche unterstützen können: In Kooperation mit Testunternehmen wurde eine praxisorientierte Toolbox entwickelt, in der Unternehmer*innen, Personalverantwortliche und Betriebsrät*innen praktische und leicht umsetzbare Materialien finden. Diese können in bestehende Prozesse integriert und von Führungskräften, Beschäftigten und Betriebsrät*innen einfach angewendet werden.

Der Methodenkoffer, den wir den Unternehmen zur Verfügung stellen können, enthält Informationsunterlagen rund um das Pensionsthema, Best Practice Sammlungen, Checklisten und Leitfäden für Mitarbeiter*innengespräche, die u.a. einen raschen Wiedereinstieg für Mitarbeitende möglich machen“, erläutert Vollmann. „Damit wird das Bewusstsein von Unternehmensvertreter*innen, Personalverantwortlichen und den weiblichen Mitarbeitenden geschärft und das Wissen bezüglich der Auswirkungen von Arbeitszeit und Einkommen auf den Anspruch der Alterssicherung erweitert. Es können betriebliche Strukturen implementiert werden, die die Alterssicherung von Frauen erhöhen“, so Vollmann weiter.

www.trapez-frauen-pensionen.at

www.abzaustria.at

Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Petra Endl│Leitung Unternehmenskommunikation│ ABZ*AUSTRIA - Kompetent für Frauen und Wirtschaft │Simmeringer Hauptstraße 154, 1110 Wien│Tel.+43/1/66 70 300-13│

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