Was Doskozil, Darabos und Kunasek in Wirklichkeit voneinander halten

ÖVP-Pressedienst dokumentiert Aussagen der ehemaligen Verteidigungsminister Doskozil, Darabos und Kunasek

Wien (OTS) - Die folgende Auflistung des ÖVP-Pressedienstes lässt in vielen Punkten große Zweifel ob der Glaubwürdigkeit der heutigen Pressekonferenz und erhärtet die Vermutung, dass es sich um einen reinen Selbstinszenierungsversuch der beiden ehemaligen Verteidigungsminister, Doskozil und Kunasek, handelt.

Hans-Peter Doskozil über die Amtszeit seines Nachfolgers Mario Kunasek:

"Ich habe bereits vor Jahren davor gewarnt, dass die budgetären Mittel für das Heer nicht ausreichen. Verantwortlich dafür ist der ehemalige Verteidigungsminister Kunasek, der dieses Budget verhandelt hat." (APA-Meldung vom 20.06.2019)

Umgekehrt: Mario Kunasek über die Amtszeit seines Vorgängers Hans-Peter Doskozil:

"Nach der Unsicherheit durch Maßnahmen in den vergangenen Jahren muss jetzt wieder Ruhe in das österreichische Bundesheer einkehren". Zum Teil seien "Luftschlösser gebaut" und "Hoffnung geweckt" worden, so Kunasek. (APA-Meldung vom 05.04.2019)

"Er hat etwas erzeugt, was nicht mit Leben zu befüllen war." (Ö1 Abendjournal am 20.06.2018)

Kunasek ad Hubschrauber für Aigen:

"Drei SPÖ- Minister – Darabos, Klug, Doskozil – haben in der Frage nur heiße Luft produziert, es brauchte erst die FP-Regierungsbeteiligung, um für den Standort Aigen Klarheit zu schaffen“ (Kronen Zeitung vom 09.02.2019)

Kunasek über Doskozils Ankündigung zum Eurofighter-Ausstieg:

"… dafür hätten die finanziellen Mittel gefehlt - es sei denn, Doskozil hätte eine Schatzkiste in den Katakomben des Verteidigungsministeriums gefunden und ihm beim Wechsel nicht übergeben.“ (APA-Meldung vom 14.03.2019)

Kunasek ad Minister Darabos:

"Es ist auch kein Geheimnis, dass sich Darabos in den VIP-Zelten diverser Sport-Großveranstaltungen offensichtlich wohler fühlt als unter uniformierten Waffenträgern. Es ist aber absolut unverständlich, dass ein amtierender Heeresminister seine Kernaufgabe so sträflich vernachlässigt.“ (FPÖ-OTS vom 14.01.2010)

"Was seit des Amtsantrittes von Nebenerwerbs-Verteidigungsminister Darabos mit dem Bundesheer passiert sei, könne schon fast als Sabotage bezeichnet werden, sagte der freiheitliche NAbg. Mario Kunasek.“ (FPÖ-OTS vom 27.03.2010)

"FPÖ-Kunasek: Fünf Jahre Darabos - Die Chronologie des Versagens“: "Würde das Österreichische Bundesheer bei diesem Schauspiel nicht auf der Strecke bleiben, wäre es sogar amüsant. Sehr geehrter Herr Bundesminister, nehmen Sie Ihr fünfjähriges Dienstjubiläum als Anlass zur Selbstreflexion. Tun Sie Sich selbst und dem Bundesheer einen Gefallen und treten Sie zurück" (FPÖ-OTS 11.01.2012)

Die freiheitliche Bundesheergewerkschaft über die Amtsperiode Doskozils:

"Die Potemkischen Dörfer des BM Doskozil finden nun ihr Ende!“ (OTS-Aussendung vom 20.06.2018)

Ex-Generalstabschef Entacher über die Amtszeit von SPÖ-Verteidigungsminister Klug:

"… Österreich werde "innerhalb der europäischen Sicherheitspolitik unzuverlässig, unbrauchbar und unsolidarisch". („profil“-OTS vom 25.07.2015)

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