ORF III am Freitag: Dreimal „So ein Theater“ mit Stücken aus den Wiener Kammerspielen und dem Theater in der Josefstadt

Außerdem: Anlässlich „100 Jahre Salzburger Festspiele“ zeigt „Erlebnis Bühne LIVE“ das „Symposium: Verfassung und Kultur“

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information präsentiert am Freitag, dem 24. Juli 2020, im Rahmen des ORF-Programmschwerpunkts zum 100-Jahr-Jubiläum der Salzburger Festspiele in „Erlebnis Bühne LIVE“ das „Symposium: Verfassung und Kultur“ (11.00 Uhr). Sowohl die Salzburger Festspiele als auch das österreichische Bundesverfassungsgesetz entstanden vor 100 Jahren. Diese historische Parallele nehmen die Salzburger Festspiele und der Verfassungsgerichtshof zum Anlass, um über den Zusammenhang zwischen den Grundlagen unserer Demokratie einerseits und den Rahmenbedingungen für die Freiheit der Kunst andererseits nachzudenken. Im Mittelpunkt stehen die Reden vom Präsidenten des Verfassungsgerichtshofes, Christoph Grabenwarter, und der Schriftstellerin und Bachmann-Preisträgerin Maja Haderlap. Mit ihnen diskutiert anschließend der Salzburger Professor für Verfassungsrecht Walter Berka weitere Aspekte des Themas.

Drei Theaterklassiker präsentiert „So ein Theater“ ab 20.15 Uhr, beginnend mit der Opernball-Parodie „Alles Walzer“ aus den Wiener Kammerspielen. In dieser Kabarett-Revue nehmen u. a. Otto Schenk, Marianne Mendt und Serge Falck das Treiben der High Society am Ball der Bälle aufs Korn. Die Inszenierung von Erwin Steinhauer, Erika Molny und Fritz Schindlecker wurde 1988 aufgezeichnet.
Danach folgen zwei Stücke aus dem Theater in der Josefstadt. Um 22.25 Uhr zeigt ORF III die 1990 aufgezeichnete Nestroy-Posse „Frühere Verhältnisse“ in einer Inszenierung von Hellmuth Matiasek. Der Einakter erzählt die Geschichte vom Herrn von Scheitermann (Hans Wolfgang Pemmer), der vom Hausknecht zum Holzhändler aufgestiegen ist. Sein früherer Herr (Otto Schenk) stellt sich bei ihm als „Muffl“ vor und möchte nun wiederum dessen Hausknecht werden. Zum Abschluss zeigt ORF III Claude Stratz’ Josefstadt-Inszenierung von Molières „Der eingebildete Kranke“ (23.25 Uhr) u. a. mit Otto Schenk und Sandra Cervik – aufgezeichnet 2004.

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