Bundesheer: Nachfrage von Finanzministerium ist üblicher Vorgang

Wien (OTS) - Die Einbindung des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) bei Beschaffungen des Österreichischen Bundesheeres ist ein üblicher Vorgang. Nach der vom Profil in einer Aussendung kolportierten Argumentation des Bundesministeriums für Finanzen, dass die Beschaffung von Berge-Fahrzeugen und Tiefladern in Frage gestellt wird, stellt ein Sprecher des BMLV klar: „Bei großen Beschaffungen gibt es immer wieder Abstimmungen mit dem Finanzministerium und auch Nachfragen - dies ist kein unüblicher Vorgang. Klar ist, dass wir diese mit einer Seilwinde ausgestatteten neuen LKWs dringend benötigen, dies ist mit dem BMF auch so besprochen. Klar ist auch, dass wir heuer das höchste Budget in unserer Geschichte haben und wir also mehr investieren werden und nicht sparen. Gerade in Sachen Mobilität haben wir viel Nachholbedarf. Hinzu kommt, dass wir ein 200 Millionen Paket für Anschaffungen für die Miliz bekommen haben. Dass Dokumente der internen Abstimmung zwischen Finanz und Verteidigung an die Öffentlichkeit geraten ist jedenfalls sehr bedenklich“.

Mit Hilfe von Bergefahrzeugen, die mit einer Seilwinde ausgestattet sind, können leichte und mittlere Fahrzeuge geborgen werden. Sie sind daher für die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft zwingend erforderlich. Das Bundesministerium für Landesverteidigung wird diesen zwingend notwendigen Bedarf dem Finanzministerium darlegen. Die Beschaffung wird weiterlaufen.

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