VSV/Kolba: VSV startet Sammelaktion zu Commercialbank und Wirecard

Der VSV prüft Schadenersatzklagen - insbesondere gegen Abschlussprüfer

Wien (OTS) - Kunden der Commercialbank Mattersburg im Burgenland AG droht, nach Schließung der Bank durch die Finanzmarktaufsicht (FMA) und einer Strafanzeige gegen den Vorstand, großer finanzieller Schaden.

Die österreichische Einlagensicherung garantiert zwar die Auszahlung von Bankguthaben bis 100.000 Euro pro Person, doch es gibt Verbraucher, Einpersonenunternehmer und Klein- und Mittelbetriebe, die auch darüber hinausgehende Guthaben hatten und in einer Insolvenz nicht auf Ersatz dieser, 100.000 Euro übersteigenden Beträge hoffen können.

"Der Verbraucherschutzverein (VSV) sammelt Geschädigte um deren Ansprüche auf Schadenersatz zusammen mit Dr. Alexander Klauser aus der Kanzlei bkp zu prüfen und Vorschläge zur gerichtlichen Geltendmachung zu machen," sagt Peter Kolba, Obmann des VSV.

Der deutsche Zahlungsdiensteanbieter Wirecard AG ist in "vorläufiger Insolvenz", nachdem in der Bilanz ausgewiesene Auslandsguthaben sich als nicht existent erwiesen haben. Auch hier gibt es einen Konnex zu Österreich: Im Vorstand sind einige österreichische Staatsbürger, gegen die nun Strafverfahren bei der Staatsanwaltschaft München anhängig sind.

"Der VSV sammelt hier geschädigte Aktionäre der Wirecard AG, deren Aktien ins Bodenlose abgestürzt sind. Zusammen mit der Berliner Rechtsanwaltskanzlei Kälberer&Tittel werden wir auch hier die Chancen auf Schadenersatz und Vorschläge zur gerichtlichen Geltendmachung sammeln," sagt Kolba.

Service: www.verbraucherschutzverein.at/Sammelaktionen-Wirecard-Commercialbank

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Peter Kolba, Obmann des VSV, +436602002437

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