Stellungnahme der TPA Wirtschaftsprüfung zur Causa Commerzialbank Mattersburg

Wien (OTS) - Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat heute per Bescheid mit sofortiger Wirkung dem konzessionierten Kreditinstitut „Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG“ die Fortführung des Geschäftsbetriebes zur Gänze untersagt.

Die aktuell aufgedeckten Erkenntnisse erwecken den offensichtlichen Verdacht, dass die verantwortlichen Prüfer der TPA Wirtschaftsprüfung GmbH unerwartet Opfer einer umfangreichen und komplexen Täuschung durch das Management der „Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG“ wurden. Es wurde das Vertrauen der Prüfer in die Korrektheit der zur Verfügung gestellten Unterlagen offensichtlich missbraucht, die Ermittlungen dazu laufen bereits und werden voraussichtlich in den kommenden Tagen durch die Behörden veröffentlicht.

Wir halten fest, dass die TPA Wirtschaftsprüfung GmbH stets korrekt und unter Einhaltung aller gesetzlichen und berufsrechtlichen Bestimmungen sowie fachgerecht die Prüfung „Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG“ in den Jahren 2006 bis 2018 (letztes Testat) durchgeführt hat. Die Qualität der TPA Wirtschaftsprüfung GmbH wurde und wird regelmäßig von der Abschlussprüfer-Aufsichtsbehörde (APAB) sowie im Rahmen von berufsrechtlichen Qualitätssicherungsprüfungen kontrolliert und bestätigt.

Der Bestätigungsvermerk des Jahresabschlusses der „Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG“ für das Geschäftsjahr 2019 ist nicht erteilt, der Grund dafür liegt in der schleppenden bzw. fehlenden Übergabe von prüfungsrelevanten Unterlagen seitens der Bank und dem daher seit Monaten Ruhen der aktuellen Prüfungstätigkeit. Die nun durch die FMA aufgedeckten Unregelmäßigkeiten haben natürlich einen sofortigen Widerruf von Bestätigungsvermerken der Vergangenheit zur Folge. Die notwendigen Maßnahmen dazu werden zur Stunde von den Wirtschaftsprüfern, die selbst erst heute aus den Medien von den Malversationen erfuhren, veranlasst.

Die Verantwortlichen der TPA Wirtschaftsprüfung GmbH sichern den Behörden die volle Unterstützung bei der Aufklärung dieses offensichtlichen Betrugsfalls zu und behalten sich als Opfer einer mutmaßlich sehr umfangreichen, bilanzrechtlichen Täuschung selbst alle rechtlichen Schritte vor.

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