Telemedizin hat sich bei der Psychotherapie bewährt

ÖBVP-Präsident Stippl begrüßt Initiative der ÖGK, diese Behandlungsmöglichkeit weiterzuführen

Wien (OTS) - Die jüngsten Aussagen von ÖGK-Generaldirektor Bernhard Wurzer, wonach die Möglichkeit der Telemedizin auch nach der Corona-Krise beibehalten werden soll, stoßen beim Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) auf breite Zustimmung: „Wir begrüßen diese Initiative. Die Erfahrungen der letzten Monate haben gezeigt, dass ambulante Psychotherapie über die neuen Kommunikationswege wie Skype, Zoom und andere ebenso wie über Telefon gut angenommen wird“, resümiert ÖBVP-Präsident Peter Stippl. Sowohl die PsychotherapeutInnen als auch die PatientInnen hätten die Umstellung gut gemeistert. Konkrete Daten dazu sollen universitäre Studien liefern. Stippl verweist dabei auf die derzeit laufende wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung telemedizinischer Psychotherapie durch den ÖBVP gemeinsam mit der Donau-Uni Krems und der Sigmund Freud Privatuniversität (SFU).

Klarheit für die Zukunft schaffen

Freilich könne die Telemedizin Face to Face-Termine nicht ersetzen - die Qualität sei bei entsprechenden Rahmenbedingungen aber nahezu gleichwertig, so die überwiegende Mehrheit der PsychotherapeutInnen. Umso wichtiger wäre es daher, Klarheit für die Zukunft zu schaffen. „Im Moment ist diese Möglichkeit für die Zeit der Pandemie vorgesehen. Da kaum abzuschätzen ist, wann die Krise endet, sollte Telemedizin grundsätzlich in Zukunft nutzbar sein“, so Stippl abschließend.

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