NPO-Unterstützungsfonds erster Schritt für die Absicherung der Sozialwirtschaft

arbeit plus – Soziale Unternehmen Österreich begrüßt die Maßnahmen der Regierung und hofft auf rasche Auszahlung nach Verzögerungen in der Umsetzung

  • Wir freuen uns über den NPO-Fonds und hoffen, dass die Sozialwirtschaft dadurch auch einen höheren Stellenwert in den Prioritäten der Regierung einnimmt
    Manuela Vollmann
    1/2
  • Eine Absicherung durch die Fördergeber*innen in unsicheren Zeiten ist essentiell, um auch weiterhin den hohen Qualitätsstandard in der Erbringung arbeitsmarktpolitischer und sozialer Dienstleistungen erfüllen zu können und gute Arbeit für die Menschen zu leisten
    Schifteh Hashemi
    2/2

Wien (OTS) - Vergangene Woche wurde der NPO-Unterstützungsfonds der Bundesregierung vorgestellt. Einreichungen sind ab morgen, 8. Juli 2020, möglich. Wir freuen uns über den NPO-Fonds und hoffen, dass die Sozialwirtschaft dadurch auch einen höheren Stellenwert in den Prioritäten der Regierung einnimmt, so Manuela Vollmann, Vorstandsvorsitzende von arbeit plus. Das Bündnis für Gemeinnützigkeit, in dem auch arbeit plus Mitglied ist, war in die Verhandlungen eingebunden und hat dabei stets sowohl die zentrale Bedeutung der sozialen Dienstleistungen als auch die ökonomische Relevanz des gemeinnützigen Sektors insgesamt betont: Schätzungsweise 250.000 Menschen oder 6,7 % der unselbstständig Beschäftigten arbeiten im gemeinnützigen Sektor. Sein Beitrag zur Bruttowertschöpfung betrug 2019 ca. 11,5 Mrd. Euro oder 3,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Dabei handelt es sich um Schätzungen – verlässlichere Zahlen würde die Einführung eines NPO-Satellitenkontos in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung durch die Statistik Austria liefern, für die sich die österreichische Sozialwirtschaft bereits seit Jahren einsetzt.

Angesichts der Konsequenzen der Krise gerade für gemeinnützige Unternehmen und Organisationen in der Sozialwirtschaft kann der NPO-Fonds aber nur ein erster Schritt sein. Eine Absicherung durch die Fördergeber*innen in unsicheren Zeiten ist essentiell, um auch weiterhin den hohen Qualitätsstandard in der Erbringung arbeitsmarktpolitischer und sozialer Dienstleistungen erfüllen zu können und gute Arbeit für die Menschen zu leisten, so Schifteh Hashemi, Geschäftsführerin von arbeit plus. Deswegen braucht es auch über das Jahresende 2020 hinaus weitere Impulse und finanzielle Absicherung für die Sozialwirtschaft und insbesondere für die aktive Arbeitsmarktpolitik und damit für arbeitsuchende Menschen in diesem Land.

arbeit plus ist das österreichweite Netzwerk von 200 gemeinnützigen Sozialen Unternehmen.

Rückfragen & Kontakt:

arbeit plus
Dr.in Martina Könighofer
Öffentlichkeitsarbeit
+43 699 18 10 24 33
martina.koenighofer@arbeitplus.at
www.arbeitplus.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BDV0001