- 07.07.2020, 08:59:32
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Anschober: 1.Tierschutzgipfel war guter Start für eine neue Allianz für den Tierschutz
Tierschutz stärken - Untersuchungsausschuss im Europaparlament - klare, strenge Standards und Kennzeichnung nach Regionalität und Tierwohl als Ziele
„So wenig wie möglich, so kurz wie möglich, so gut wie möglich“, das sind die Ziele von Tierschutzminister Rudi Anschober beim Thema Tiertransporte. Diese waren das Hauptthema des gestrigen ersten Tierschutzgipfels, zu dem Anschober 40 Fachexpertinnen- und experten, Vertreterinnen und Vertreter aller Parteien und Bundesländer, Behörden,Landwirtschaft und Tierschutzorganisationen eingeladen hat.****
Große Hoffnung legt Anschober dabei in den nächsten Wochen startenden Untersuchungsausschuss des Europaparlaments zum Thema Tiertransporte, der kontrollieren soll, ob von den Mitgliedsstaaten die Gesetze eingehalten werden, warum es gravierende Unterschiede zwischen Mitgliedsstaaten bei Kontrollstellen, Kontrolldichte und Strafen gibt und welche Verbesserungen bei den Standards für Tierwohl erforderlich sind.
Anschober: „Wir brauchen vor allem Alternativen zu Lebendtiertransporten über weite Distanzen und zum überregionalen Transport junger Kälber. Es ist doch absurd, dass Österreich über 50.000 Kälber innerhalb der EU exportiert - 40% davon sind jünger als 28 Tage - und eine noch größere Zahl nach Österreich importiert wird. Vieles an Tierleid würde sich vermeiden lassen.“
Ein wichtiger Schlüssel dafür ist auch die verbesserte Kennzeichnung nach Regionalität und Tierwohl und die verstärkte regionale Beschaffung in öffentlichen Küchen. Anschober: „An der regionalen Kennzeichnung im Handel arbeiten wir bereits, aber mein Ziel ist es, diese - ähnlich wie in der Schweiz - auch auf die Gastronomie und auch auf das Tierwohl auszudehnen.“
Der 1.Tierschutzgipfel war der Start eines gemeinsamen Arbeitsprozesses, der nun einmal pro Quartal umgesetzt werden soll - mit dem Ziel, Schritt für Schritt mit neuen Allianzen mehr Tierwohl zu erreichen.(Schluss)
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