Ö1-Schwerpunkt „100 Jahre Salzburger Festspiele“ mit „Ö1 Festspieltag“

Wien (OTS) - 34 Ö1-Sendungen stehen von 11. bis 19. Juli ganz im Zeichen der Salzburger Festspiele, mit Beiträgen und Gesprächen zu deren Geschichte, musikalisch legendären Aufnahmen, Literatur und überraschenden Funden aus dem Archiv. Im Rahmen dieses Schwerpunktes wird auch ein „Ö1 Festspieltag“ am 18. Juli programmiert und ergänzend erscheint in der Edition Ö1 eine CD mit Schlüsselszenen aus der Salzbürger Festspielgeschichte und legendären Stimmen. Und ab August stehen mit 14 Konzert- und Opernübertragungen die musikalischen Highlights aus Salzburg im Fokus. Das Programm im Detail ist abrufbar unter https://oe1.orf.at/salzburgerfestspiele.

Den Auftakt des Ö1-Schwerpunktes „100 Jahre Salzburger Festspiele“ macht am Samstag, den 11. Juli im „Ö1 Hörspiel“ (14.00 Uhr) Carlo Goldonis „Mirandolina“ mit Nicole Heesters, Walther Reyer, Max Mairich, Hans Dieter Zeidler, Branko Samarovski und Götz Kaufmann. Regie bei der ORF-Salzburg Produktion aus dem Jahr 1974 führte Klaus Gmeiner.

Am Sonntag, den 12. Juli bringt „Lebenskunst“ (7.05 Uhr) Beiträge über „Die Salzburger Festspiele als ‚Wallfahrtsort‘“ und „Gut und böse, Tod und Teufel – ‚Jedermann‘ und die Tradition des Mysterienspiels“. „Jedermann liest Lyrik“ - Gedichtinterpretationen der sieben „Jedermänner“ Attila Hörbiger, Will Quadflieg, Klaus Maria Brandauer, Helmuth Lohner, Gert Voss, Peter Simonischek und Cornelius Obonya sind ab 8.15 Uhr in „Du holde Kunst“ zu hören. „Ambiente“ (10.05 Uhr) macht einen Rundgang durch die im Aufbau befindliche Ausstellung „100 Jahre Salzburger Festspiele“ und in der „Matinee“ (11.03 Uhr) ist ein historisches Tondokument aus dem Jahr 1988 zu hören: Herbert von Karajans letztes Konzert mit den Wiener Philharmonikern bei den Salzburger Festspielen. Die „Menschenbilder“ (14.05 Uhr) porträtieren den langjährigen Pressesprecher der Salzburger Festspiele Hans Widrich, danach sind in „Apropos Oper“ (15.05 Uhr) Ausschnitte aus Aufnahmen von Richard Strauss-Opern bei den Salzburger Festspielen zu hören, u. a. aus „Der Rosenkavalier“, „Elektra“, „Arabella“, „Die schweigsame Frau“, „Ariadne auf Naxos“ und „Die Liebe der Danae“.

Unter dem Titel „Jedermanns Juden“ erzählt die Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Danielle Spera, über jüdische Protagonist/innen in der hundertjährigen Geschichte der Salzburger Festspiele – in „Gedanken für den Tag“ von Montag, den 13. bis Samstag, den 18. Juli jeweils um 6.56 Uhr. „100 Jahre Salzburger Festspiele - Eine Geschichte in 1000 Aspekten“ ist Thema des „Radiokolleg“ von Montag, den 13. bis Donnerstag, den 16. Juli jeweils um 9.05 Uhr. Die „Radiogeschichten“ (Mo.-Fr., 11.05 Uhr) bringen „Weiterspielen“ von Gerhard Amanshauser (13.7.), „Der Fliegenpalast“ von Walter Kappacher (14.7.), „Lucidor“ von Hugo von Hofmannsthal (15.7.), „Minetti“ von Thomas Bernhard (16.7.) und „Eveline“ von James Joyce (17.7.).

„matrix“ begibt sich am Freitag, den 17. Juli ab 19.05 Uhr auf die Spuren von „Klassik online: Orchester, Musikerinnen und Festivals im Netz“. „Die ‚Ouverture Spirituelle‘ als Auftakt der Salzburger Festspiele“ ist Thema in „Lebenskunst“ (7.05 Uhr) am Sonntag, den 19. Juli. In „Du holde Kunst“ (8.15 Uhr) sind danach Gedichte von Hugo von Hofmannsthal, der vor 100 Jahren die Salzburger Festspiele mitbegründete, zu hören. Höhepunkte des „Zeitfluss“-Festivals (1993-2001) der Salzburger Festspiele stehen ab 22.08 Uhr in „Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended“ auf dem Programm.

Der „Ö1 Festspieltag“ am 18. Juli

Der „Ö1 Festspieltag“ am Samstag, den 18. Juli beleuchtet die 100-jährige Festspielgeschichte aus vielen Blickrichtungen. Dazu gibt es interessante Aufnahmen zu hören, natürlich aus Konzert und Oper, aber auch die Sparte Schauspiel wird in kostbaren Festspielmomenten vertreten sein. Den Auftakt nimmt der Tag schon am 17. Juli mit einer „Langen Nacht der Neuen Musik bei den Salzburger Festspielen“ (23.03 Uhr). Am 18. Juli sind im live aus der SalzburgKulisse im Haus für Mozart übertragenen „Ö1 Klassik-Treffpunkt“ (10.05 Uhr) Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, Intendant Markus Hinterhäuser und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zu Gast. Das „Ö1 Hörspiel“ (14.00 Uhr) ermöglicht ein Wiederhören akustischer Dokumente, hauptsächlich aus den Festspieljahren 1949 bis 1973 in der Sparte Schauspiel, etwa mit Ausschnitten aus dem allerersten „Jedermann“ (1920), dem „Faust I“ (1964) und aus „Kabale und Liebe“ (1955). „Apropos Klassik“ (15.05 Uhr) bringt einen Rückblick auf „100 Jahre klingende Festspiel-Geschichte“ – den Auftakt der samstäglichen Sommerreihe machen legendäre Konzert-Aufnahmen aus Salzburg mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Arturo Toscanini, Wilhelm Furtwängler, Karl Böhm und Herbert von Karajan. In „Diagonal“ (17.05 Uhr) verschränken sich 100 Jahre Festspielgeschichte mit 100 Jahren internationaler Mediengeschichte und in „Logos“ (19.05 Uhr) spricht „Jederman“ Tobias Moretti darüber, was er glaubt. Um 19.30 Uhr öffnet sich im Radio der eiserne Vorhang für Mozarts „Don Giovanni“. Die gesamte Oper wird als Zeitreise durch die Geschichte der Salzburger Festspiele in wechselnden Aufnahmen die Vielfalt der vergangenen Jahrzehnte im Festspielgeschehen aufzeigen: mit unterschiedlichen Dirigenten, von Bruno Walter (1935) bis Nikolaus Harnoncourt (2002). Eine Aufnahme des Konzertes von Dee Dee Bridgewater bei der Jazzgala zur Eröffnung der Festspiele im Jahr 2012 beschließt in der Ö1-„Jazznacht“ (00.05 Uhr) den Festspieltag musikalisch. Das Programm im Detail ist abrufbar unter
https://oe1.orf.at/salzburgerfestspiele.

Ö1 CD „100 Jahre Salzburger Festspiele“

Ergänzend zum Programmschwerpunkt erscheint im Juli die CD „100 Jahre Salzburger Festspiele. Schätze aus dem ORF-Archiv“ in der Edition Ö1. Zu hören ist eine Zusammenstellung legendärer O-Töne und historischer Mitschnitte, die in die ersten 50 Festivaljahre eintauchen lassen: von Max Reinhardts originaler „Rede über den Schauspieler“ und Alexander Moissi als erstem „Jedermann“-Darsteller über die ältesten erhaltenen Musikaufnahmen – wie Mozarts „Requiem“, unter der Leitung des Komponisten der Großen Festspielfanfare, Joseph Messner, aus dem Jahr 1931 – bis hin zu einer Fülle von Anekdoten und Erinnerungen rund um das Festival (unter anderem vom langjährigen Festspielchauffeur Paul Oberascher) und launigen Ausschnitten aus Festreden (wie jener von Carl Zuckmayer 1970) wird der dokumentarische Rahmen auch mittels Zeitzeug/innen gespannt.

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