- 03.07.2020, 12:39:09
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KO Hirz: Härteres Vorgehen gegen Tötung geschützter Tiere: Erfreulich, dass OÖ der Initiative der Grünen BMin Alma Zadic folgt
Jung-Kaiseradler trägt jetzt als Dank den Namen der Justizministerin – größter Schutz für bedrohte Tierarten und schärfere Sanktionen bei deren Tötung
Utl.: Jung-Kaiseradler trägt jetzt als Dank den Namen der
Justizministerin – größter Schutz für bedrohte Tierarten und
schärfere Sanktionen bei deren Tötung =
Linz (OTS) - „Der Kaiseradler zählt zu den besonders bedrohten Tieren
und sein Abschuss löst zu Recht Empörung aus. Es ist daher
erfreulich, dass Oberösterreich die Initiative der Grünen
Justiziminsterin Alma Zadic aufgreift und diese wunderbaren Tiere
stärker schützen und gegen deren Tötung härter vorgehen will. In OÖ
wurden allein in diesem Jahr bereits 5 vergiftete Rotmilane und ein
abgeschossener Kaiseradler aufgefunden. Auch Luchse wurden in der
Vergangenheit illegal geschossen. Tötung geschützter Tiere ist
wahrlich kein Kavaliersdelikt, sondern ein Verbrechen. Darum haben
wir Grüne diese Initiative gestartet – Ministerin Zadic auf
Bundesebene und wir Grüne OÖ mit unserer Anfrage im Landtag“, betont
der Klubobmann der Grünen OÖ, LAbg. Gottfried Hirz und zeigt sich
erfreut über die Ankündigungen von Naturschutzlandesrat Haimbuchner
und den zu erwartenden Antrag für den kommenden Landtag.
Justiziministerin Zadic wurde für ihren Einsatz auch bereits eine
besondere „Auszeichnung“ zu teil. Im Rahmen eines
Wiederansiedelungsprojekts der Organisation Bird Life wurden zwei
Jung-Kaiseradler mit Telemetrie-Sendern versehen in die Freiheit
entlassen. Einer der beiden Tiere wurde auf den Namen „Alma“ getauft.
Die Ansage von Ministerin Zadic ist klar: Jeder einzelne Kaiseradler
steht unter strengem Schutz. Sie werde auch dafür Sorge tragen, dass
die ermittelnden Behörden der Justiz im Umgang mit der illegalen
Verfolgung von Greifvögeln entsprechend unterstützt werden.
„Diese Botschaft kann nur man nur doppelt und dreifach
unterstreichen. Bedrohte Tierarten brauchen unseren Schutz und unsere
Unterstützung. Ihr Abschuss bzw. die Vergiftungen sind ebenso
unverständlich wie verwerflich und ein schwerer Schlag für den
Artenschutz. Es muss unser gemeinsames Anliegen sein, sowohl
Prävention zu stärken als auch Sanktion zu verschärfen. Wir gehen
daher davon aus, dass wir im Landtag zu einer einstimmigen Resolution
in dieser wichtigen Frage kommen werden“, beton Hirz und erinnert
daran, dass die Grünen im letzten Landtag eine mündliche Anfrage an
LR Haimbuchner zum Ermittlungsstand betreffend der Tötung geschützter
Tiere gestellt haben und somit die Initiative in Oberösterreich ins
Rollen gebracht haben.
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