KO Hirz: Härteres Vorgehen gegen Tötung geschützter Tiere: Erfreulich, dass OÖ der Initiative der Grünen BMin Alma Zadic folgt

Jung-Kaiseradler trägt jetzt als Dank den Namen der Justizministerin – größter Schutz für bedrohte Tierarten und schärfere Sanktionen bei deren Tötung

Linz (OTS) - „Der Kaiseradler zählt zu den besonders bedrohten Tieren und sein Abschuss löst zu Recht Empörung aus. Es ist daher erfreulich, dass Oberösterreich die Initiative der Grünen Justiziminsterin Alma Zadic aufgreift und diese wunderbaren Tiere stärker schützen und gegen deren Tötung härter vorgehen will. In OÖ wurden allein in diesem Jahr bereits 5 vergiftete Rotmilane und ein abgeschossener Kaiseradler aufgefunden. Auch Luchse wurden in der Vergangenheit illegal geschossen. Tötung geschützter Tiere ist wahrlich kein Kavaliersdelikt, sondern ein Verbrechen. Darum haben wir Grüne diese Initiative gestartet – Ministerin Zadic auf Bundesebene und wir Grüne OÖ mit unserer Anfrage im Landtag“, betont der Klubobmann der Grünen OÖ, LAbg. Gottfried Hirz und zeigt sich erfreut über die Ankündigungen von Naturschutzlandesrat Haimbuchner und den zu erwartenden Antrag für den kommenden Landtag.

Justiziministerin Zadic wurde für ihren Einsatz auch bereits eine besondere „Auszeichnung“ zu teil. Im Rahmen eines Wiederansiedelungsprojekts der Organisation Bird Life wurden zwei Jung-Kaiseradler mit Telemetrie-Sendern versehen in die Freiheit entlassen. Einer der beiden Tiere wurde auf den Namen „Alma“ getauft. Die Ansage von Ministerin Zadic ist klar: Jeder einzelne Kaiseradler steht unter strengem Schutz. Sie werde auch dafür Sorge tragen, dass die ermittelnden Behörden der Justiz im Umgang mit der illegalen Verfolgung von Greifvögeln entsprechend unterstützt werden.

„Diese Botschaft kann nur man nur doppelt und dreifach unterstreichen. Bedrohte Tierarten brauchen unseren Schutz und unsere Unterstützung. Ihr Abschuss bzw. die Vergiftungen sind ebenso unverständlich wie verwerflich und ein schwerer Schlag für den Artenschutz. Es muss unser gemeinsames Anliegen sein, sowohl Prävention zu stärken als auch Sanktion zu verschärfen. Wir gehen daher davon aus, dass wir im Landtag zu einer einstimmigen Resolution in dieser wichtigen Frage kommen werden“, beton Hirz und erinnert daran, dass die Grünen im letzten Landtag eine mündliche Anfrage an LR Haimbuchner zum Ermittlungsstand betreffend der Tötung geschützter Tiere gestellt haben und somit die Initiative in Oberösterreich ins Rollen gebracht haben.

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