Glaubwürdigkeit und Vertrauen wurden verspielt!

Was können Soldaten noch glauben?

Wien (OTS) - Die Interessensgemeinschaft der Berufsoffiziere (IGBO) hat mit einiger Verwunderung die widersprüchlichen Wortspenden um (politische) Absichten für das Bundesheer zur Kenntnis genommen. Dies deshalb, weil ja gerade in den letzten Monaten klar geworden ist, dass man vorbereitet sein muss, um im Bedarfsfall handlungsfähig sein zu können.

Der unnotwendig und mit durchsichtigen sowie widersprüchlichen Argumenten in Gang gesetzte Diskussionsprozess um die Zukunft des Bundesheeres soll wohl nur eines verschleiern: „Koste es, was es wolle“ gilt jedenfalls nicht für das Bundesheer!

Dabei hat ja niemand gefordert, dass das Bundesheer morgen 16 Milliarden überwiesen bekommen muss, um den auch vor BM Tanner erkannten und augenscheinlich verstandenen Investitionsrückstau beseitigen zu können. Vielmehr war immer von einer moderaten Anhebung des Verteidigungsbudgets in den kommenden Jahren die Rede.

Unbestritten lässt sich über vieles diskutieren – aber nicht, ohne Zusammenhänge und Auswirkungen zu berücksichtigen und die Betroffenen einzubinden! Das schafft Misstrauen und Vertrauensverlust. Vertrauen ist aber für Soldaten und Soldatinnen unverzichtbar. Es muss daher allen handelnden Personen klar sein, dass nur Offenheit und Ehrlichkeit zu einer vernünftigen und leistbaren Lösung führen können.

Für die IGBO steht fest, dass wir Soldaten sein wollen, diesen Beruf aber mit Aussicht auf Erfolg ausüben können müssen. Für Österreich und unsere Bevölkerung. Und: wir helfen gerne, wann immer es erforderlich ist

Keine eigenen Soldaten zu haben ladet bestenfalls fremde Soldaten ein – und das wird dann erst richtig teuer und gefährlich!

Das wollen weder österreichische Soldaten noch die Bevölkerung!

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Siegfried Albel MSD, MSc; Obst i.R.
Präsident der IGBO
0664-4314132

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