„Europastudio“ über „Die Achse Merkel-Macron und das Verhältnis zu Italien“

Am 28. Juni um 11.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Mit der Ratspräsidentschaft der EU übernimmt Deutschland Anfang Juli auch die Hauptverantwortung für den wirtschaftlichen und politischen Wiederaufbau Europas nach der Corona-Krise. Vor dem EU-Gipfel im Juli geht es bei den Verhandlungen um die Konditionen des bis zu 750 Milliarden Euro schweren Wiederaufbauprogramms und um die Verteilung der 1,1 Milliarden Euro im nächsten Sieben-Jahres-Haushalt der EU: Wenn auch der Konsens aller 27 Mitgliedsländer erforderlich ist, spielen die deutsch-französische Zusammenarbeit und die Haltung Italiens eine Schlüsselrolle. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron wissen, dass Italien aus wirtschaftlichen und politischen Gründen besondere Aufmerksamkeit braucht. Was bedeutet in dieser Situation die Feststellung des italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte, dass sich Italien neu erfinden müsse? Was sind die italienischen Bedenken hinsichtlich der Bedingungen der zugesagten Aufbaugelder? Wie stark kann Präsident Macron, den zuletzt nur 39 Prozent der befragten Franzosen überzeugend befanden, die Europapolitik bestimmen? Fehler im Management in der Corona-Krise, ein wirtschaftlicher Rückschlag und drohende neuerliche soziale Unruhen prägen die Stimmung in Frankreich. Können Merkel und Macron die Weichen für einen Neustart stellen, und kann die italienische Regierung den Druck von extrem rechts überleben?
Darüber diskutieren am Sonntag, dem 28. Juni 2020, um 11.05 Uhr in ORF 2 unter der Leitung von Prof. Paul Lendvai im „Europastudio“:

Daniel Brössler
Süddeutsche Zeitung, Berlin

Henri Ménudier
Politologe, Professor an der Sorbonne, Paris

Andrea Tarquini
Korrespondent „La Repubblica“, Berlin

Katharina Wagner
ORF-Korrespondentin, Rom

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