• 25.06.2020, 11:45:53
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  • OTS0129

Kärntner Volkspartei startet „Mit Rad und Tat“: Neue Bäume für geradelte Kilometer

Sommeraktion 2020: Die Neue Kärntner Volkspartei ruft alle Kärntner zum Radfahren auf. Für 50 geradelte Kilometer pflanzt die Partei einen neuen Baum in Kärnten.

Utl.: Sommeraktion 2020: Die Neue Kärntner Volkspartei ruft alle
Kärntner zum Radfahren auf. Für 50 geradelte Kilometer pflanzt
die Partei einen neuen Baum in Kärnten. =

Klagenfurt (OTS) - In einer Pressekonferenz stellten die
ÖVP-Landesräte Martin Gruber und Sebastian Schuschnig gemeinsam mit
Landespartei-Geschäftsführerin Julia Löschnig die heurige
Sommeraktion der Neuen Kärntner Volkspartei vor: Unter dem Motto „Mit
Rad und Tat“ radelt das Team der Volkspartei möglichst viele
Kilometer. Pro 50 zurückgelegte Kilometer werden neue Bäume in
Kärntner Unwetter-Gebieten gepflanzt.

„Wir wollen damit das Fahrrad als umweltschonendes und
gesundheitsförderndes Fortbewegungsmittel stärker in Bewusstsein
rücken und gleichzeitig auch etwas für die gute Sache machen“,
erklärt Landesparteiobmann Martin Gruber die Beweggründe. „Das
Radfahren ist mittlerweile zum Ausdruck eines gewissen Lebensstils
für viele Menschen geworden, und es schont auch das Klima.“ Corona
habe zwar den Klimaschutz als wichtiges Thema in den letzten Monaten
für viele abgelöst, dennoch: „Klimaschutz bleibt eine der
drängendsten globalen Herausforderungen unserer Zeit.“

Deshalb haben es sich die Landesräte Gruber und Schuschnig zur
Aufgabe gemacht, Kärnten zum Rad-Vorzeigeland zu entwickeln. Erst vor
kurzem haben sie den Masterplan „Radmobilität 2025“ als konkretes
Arbeitsprogramm vorgestellt. „Kärnten hat die besten Voraussetzungen,
sich international als führende Raddestination zu positionieren“,
sagt Schuschnig. „Deshalb ist es klares Ziel, eine moderne und
zukunftsfitte Radmobilität in Kärnten zu etablieren.“ Über 400 Ideen
sind in einem breit angelegten Prozess in den Masterplan eingeflossen
und zu einer Gesamtstrategie geformt worden – für Berufs- und
Alltagsradler genauso wie Sportler und Touristen, die Kärnten am Rad
erleben wollen. „Heuer haben wir erstmals 2,5 Millionen Euro für neue
und die Instandhaltung bestehender Rad-Infrastruktur reserviert –
dieses Budget wollen wir nun jährlich investieren“, so Gruber und
Schuschnig. Das Ziel: Den Anteil des Radfahrens am gesamten Verkehr
von derzeit sieben Prozent deutlich zu steigern.

Dass dafür – und auch für einen aktiven Klimaschutz – der Beitrag
jedes einzelnen zählt, betont Julia Löschnig. „Der Straßenverkehr hat
einen Anteil von fast 30 Prozent an den gesamten CO2-Emissionen“,
erklärt sie. „Jeder Kilometer, der nicht mit dem Auto gefahren wird,
hilft der Umwelt.“ Die Sommeraktion „Mit Rad und Tat“ soll ein
Beitrag dazu sein. Selbst will Löschnig ihre Wege in der Klagenfurter
Innenstadt möglichst mit dem Fahrrad zurücklegen und damit 300
Kilometer weniger mit dem Auto fahren. „Das entspricht einer
Einsparung von 50 Kilogramm CO2 – zum Vergleich: Ein gesunder Baum
braucht ungefähr vier Jahre um diese Menge an CO2 zu binden.“

Damit der Beitrag zu aktivem Klimaschutz möglichst groß wird, hofft
auch sie auf möglichst viele Kärntner, die auch auf das Rad
umsteigen. Löschnigs Ziel für die ÖVP-Sommeraktion: „Wir wollen
20.000 Kilometer erradeln und damit 400 Bäume in den
unwettergeschädigten Gebieten pflanzen“, nimmt sie sich vor. „Das ist
also unsere Aktion 20.000.“ Sie entspricht einer CO2-Ersparnis von
vier Tonnen, wenn die Strecke mit dem Rad anstatt mit dem Auto
zurückgelegt wird.
„30 ÖVP-Gemeindeparteien haben ihre Teilnahme bereits zugesichert“,
freut sich Löschnig. Den Startschuss gibt eine Veranstaltung in St.
Veit am 10. Juli. Neben den Radwandertagen kann und soll auch jeder
Radler auf das Kilometer-Konto der Volkspartei einzahlen. Löschnig:
„Wir haben eine eigene Landingpage eingerichtet, auf der jeder seine
Kilometer mit einem Foto seiner Fitness-App eintragen kann.“ Die
Adresse der Website: wirradln.ktnvp.at

Dass die Volkspartei für jeweils 50 gefahrene Kilometer einen Baum
pflanzt, soll ein Beitrag zu den Kärntner Schutzwäldern sein. Sie
werden nach dem Sommer etwa im Bezirk Hermagor (Aigen, St. Jakob im
Lesachtal und Kötschach-Mauthen), in Spittal (Greifenburg,
Rangersdorf und Oberdrauburg) sowie in Bad Eisenkappel gepflanzt. „Ob
Unwetter, Stürme oder Borkenkäfer-Kalamitäten – die Schäden im
Waldland Kärnten sind unübersehbar“, so Gruber. „Sie haben für viele
Waldbesitzer existenzbedrohende Ausmaße angenommen, und vernichtete
Schutzwälder haben negative Auswirkungen auf die gesamte
Bevölkerung.“

„Mit Rad und Tat“ wird die Unwetter-Schäden natürlich nicht
aufarbeiten, soll aber ein Beitrag sein und auch das Bewusstsein für
die Bedeutung der Wälder stärken.

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