UNOS/NEOS: Die Wirtschaftskammer muss die Krise als Chance nutzen

Schuster: „Dass sich Harald Mahrer als gewählter WKÖ-Präsident ausgibt, entspricht nicht der Wahrheit!“

Wien (OTS) - “Entgegen vieler Behauptungen wollen wir die Wirtschaftskammer nicht abschaffen oder zerstören, sondern arbeiten konstruktiv an einer Kammer in der jede/r UnternehmerIn gerne, freiwillig Mitglied ist” so Schuster einleitend.

Anlässlich der heute stattfindenden konstituierenden Sitzung des Bundeswirtschaftsparlaments stellte Delegierter und Bundessprecher Michael Schuster 5 Punkte für die kommenden 5 Jahre vor:

Bedingungslose Kundenorientierung, echte Interessenvertretung

"Die niedrige Wahlbeteiligung von nur 33 % ist ein Ausdruck dafür, dass die Wirtschaftskammer vielen Unternehmern gleichgültig ist” so Schuster, gerade in der aktuellen Corona Krise ist die Unzufriedenheit mit ihrer Interessensvertretung erschreckend hoch. So zeigt eine Studie der Universität Wien, dass mehr als die Hälfte der EPU und KMU die Note “Nicht genügend” vergeben, der Härtefallfonds fällt sogar bei über 60% durch.

Beste Ideen statt alte Machtpolitik

Schuster weiter: „Noch immer geht es in der Wirtschaftskammer mehr um Macht als um Wirkung“, denn die letzte substantielle Reform im Haus ist über 20 Jahre her. Das Wahlrecht gehört von Grund auf reformiert, am Besten über eine Reform der Gewerbeordnung und mit einer Direktwahl des/der Präsidenten/Präsidentin.

Informationsfreiheit in der Wirtschaftskammer

Die Bundesregierung arbeitet an einem Transparenzpaket, es ist daher höchste Zeit, dass die Wirtschaftskammer zu einem glühenden Beispiel für Offenheit wird und Einnahmen, Ausgaben und Rücklagen im Detail offenlegt.

Beiträge senken, Rücklagen auflösen, KU2 abschaffen

"Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s besonders der Kammer gut“ so Schuster, denn die Einnahmen sprudeln unentwegt, trotz geringer Senkung der Beiträge. Daher muss dieser Weg konsequent weiter gegangen werden und gerade jetzt Rücklagen für die Unterstützung der Betriebe genutzt werden.

Freiwillige Mitgliedschaft

Die schrittweise Einführung der Freiwilligkeit, zuerst für EPU, wäre ein Meilenstein in der Geschichte: „Wir wollen eine Kammer, in der jede Unternehmerin und jeder Unternehmer gerne, freiwillig Mitglied ist.“

UNOS - Unternehmerisches Österreich (NEOS) konnte beim erst zweiten Antritt bei der vergangenen Wirtschaftskammerwahl den zweithöchsten Zuwachs erzielen und stellt nun 112 Mandatare in ganz Österreich, darunter auch einen Delegierten zum Bundeswirtschaftsparlament.

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Mag. Cathrin Waltl
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