• 24.06.2020, 10:04:48
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Ö1 Talentebörse-Kompositionspreis 2020 geht an Tanja Elisa Glinsner von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

10.000 Euro-Nachwuchs-Förderung mit Unterstützung der Oesterreichischen Nationalbank zum siebten Mal vergeben

Utl.: 10.000 Euro-Nachwuchs-Förderung mit Unterstützung der
Oesterreichischen Nationalbank zum siebten Mal vergeben =

Wien (OTS) - Siegerin des Ö1 Talentebörse-Kompositionspreises 2020
ist Tanja Elisa Glinsner von der Universität für Musik und
darstellende Kunst Wien. Die Nachwuchs-Förderung ist mit 10.000 Euro
dotiert und wird von der Oesterreichischen Nationalbank unterstützt.
Als weiterer Kooperationspartner nimmt der Wiener Musikverlag
Doblinger ein Werk der Gewinnerin ins Verlagsprogramm auf. Der in
dieser Form einzigartige Ö1-Preis wurde heuer zum siebten Mal
ausgeschrieben und wendet sich an Komposition-Studierende der fünf
österreichischen Musik-Universitäten in Wien, Linz, Salzburg und
Graz.

Die 1995 in Linz geborene Tanja Elisa Glinsner studiert derzeit
gleich mehrere Fächer: Dirigieren, Gesang und Komposition. 2018
konnte sie den ersten österreichischen Komponistinnenpreis für sich
entscheiden. In der Begründung der Fachjury, die am 23. Juni 2020
tagte, heißt es: „Hervorstechend ist Glinsners fantasievoller Umgang
mit Klangfarben, bemerkenswert auch ihre Vielseitigkeit und Vielfalt
in unterschiedlichen kompositorischen Genres jeweils auf hohem
handwerklichem Niveau. Leichtigkeit der Musiksprache und Praxisbezug
in der kompositorischen Umsetzung zeichnen die eingereichten
Kompositionen aus.“ Glinsners Stück „Scena di Medea“ wurde in der
Jury-Diskussion von mehreren Juroren als besonders überzeugend
genannt. Die Jury sprach zudem lobende Erwähnungen für Katharina Roth
(Anton Bruckner Privatuniversität) und Alexander Bauer (Mozarteum
Salzburg) aus. In der Diskussion wurde Alexander Bauers
Klang-Forschung und sein experimenteller Einsatz von Klangfarben
gewürdigt, Katharina Roth fiel durch ihre originellen Konzepte und
ihren Ideenreichtum auf sowie durch ihren farbenreichen Umgang mit
der Stimme.

Der Ö1-Preis stellt einen Kompositionsauftrag für ein
kammermusikalisches Werk in der Länge von 15 bis max. 30 Minuten dar,
das auch elektronische Musik einschließen und bis zu fünf Instrumente
umfassen kann. Die Uraufführung des neuen Werks wird im Frühjahr 2021
im Rahmen des „Ö1 Musiksalons“ stattfinden. Als Besonderheit muss die
Komposition eines der Streichinstrumente aus den Gruppen Violine,
Bratsche oder Cello beinhalten. Denn die OeNB stellt aus ihrer
europaweit einzigartigen Sammlung kostbarer alter Instrumente eines
davon für die Uraufführung zur Verfügung.

Die Ö1-Sendung „Des Cis“ berichtet heute, 24. Juni 2020, um 11.30
Uhr über den Ö1 Talentebörse-Kompositionspreis; „Zeit-Ton“ widmet
sich um 23.03 Uhr ebenfalls der Gewinnerin. Die weiteren
Finalist/innen werden im September 2020 in der Reihe „Zeit-Ton“
vorgestellt. Weitere Informationen unter
https://oe1.orf.at/talenteboerse.

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