• 23.06.2020, 12:15:12
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  • OTS0146

Keine Instrumentalisierung von Medien!

OÖ-Volksblatt-Spitze weißt Behauptungen im Polit-Streit scharf zurück

Utl.: OÖ-Volksblatt-Spitze weißt Behauptungen im Polit-Streit scharf
zurück =

Linz (OTS) - Weil manche Protagonisten in der politischen
Auseinandersetzung immer wieder in offener oder verklausulierter Form
auf das Oberösterreichische Volksblatt und seine Eigentümerstruktur
Bezug nehmen und dabei nicht davor zurückschrecken, Unwahrheiten oder
Andeutungen zu verbreiten, die strafrechtlich relevante Tatbestände
vorwerfen, halten Verlagsleitung und Chefredaktion des
Oberösterreichischen Volksblatts klar fest:
Das Oberösterreichische Volksblatt ist keine Parteizeitung und kein
Parteiorgan, betont Chefredakteur Christian Haubner. „Im Gegenteil:
Die Unabhängigkeit der Redaktion ist mehrfach festgeschrieben und
damit garantiert. Wie jede Zeitung hat auch das Oberösterreichische
Volksblatt einen Eigentümer. Medien, die etwa die katholische Kirche,
Banken oder Immobilienunternehmen im Eigentümerboard haben, würde
wohl niemand als Kirchen-, Banken- oder Immobilienzeitungen
bezeichnen.“ Das wäre auch Unsinn, weil deren Redaktionen
selbstverständlich ebenfalls unabhängig agieren. „Gleiches gilt in
unserer Redaktion“, stellt Haubner klar: „Das Oberösterreichische
Volksblatt ist die älteste und damit traditionsreichste Tageszeitung
Oberösterreichs und die drittälteste Österreichs. Wir sind Mitglied
- vielfach Gründungsmitglied - aller relevanten medialen Verbände
sowie der Austria Presse Agentur, engagieren uns in der
Journalistenausbildung und sind selbstverständlich dem Ehrenkodex des
österreichischen Presserates verpflichtet.“ Man verwehre sich
dagegen, in politischen Auseinandersetzungen instrumentalisiert zu
werden.
Man verwehre sich weiters in aller Deutlichkeit gegen Vorwürfe oder
Andeutungen, das Oberösterreichische Volksblatt hätte etwas mit
Parteienfinanzierung zu tun, sagt Verlagsleiter Mag. Wolfgang Eder.
„In politischen Auseinandersetzungen - die mit unserem Verlag gar
nichts zu tun haben, sondern offenbar auf unsere Eigentümerin
abzielen - werden derartige Andeutungen mitunter in den Raum
gestellt, weil manche das offenbar als Teil des politischen Diskurses
sehen. Tatsächlich ist es nicht nur falsch, sondern kommt auch einer
Unterstellung eines rechtlich relevanten Tatbestandes gleich. Das ist
absolut inakzeptabel. Wir werden uns daher künftig rechtliche
Schritte vorbehalten.“ Das Geschäftsgebaren des Verlags erfolge unter
Einhaltung aller Regeln. „Wir unterziehen uns regel- und turnusmäßig
finanz- und steuerrechtlichen Prüfungen. Wer uns unterstellt, es gäbe
Geldflüsse zu Parteien, verbreitet Unwahrheiten und handelt überdies
geschäfts- und kreditschädigend“, sagt Eder. Konkreter Anlassfall ist
ein Polit-Streit in Oberösterreich. Im Zuge dessen wurde eine
Behauptung in den Raum gestellt, wonach ein Inserat eines
Unternehmers eine verdeckte Parteienfinanzierung darstellen könnte.
„Das weise ich aufs Schärfste zurück“, stellt Eder klar: „Und nur zum
Verständnis: Es hat sich lediglich um kleinere Einschaltungen in der
Größenordnung von 1.190 Euro und damit um eine vergleichsweise
geringe Summe gehandelt.“

Als Medium stehe man klarerweise im öffentlichen Fokus und es darf
auch über Medien und deren Rolle diskutiert werden. Unhaltbare
Vorwürfe, die Medien und einzelne Personen in Misskredit bringen,
werde man aber nicht akzeptieren, betonen Eder und Haubner.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVB

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