Silvan: ÖVP und Grüne lehnen Mindeststrafe für Tiertransportvergehen ab

„Kein Verständnis für Abstimmungsverhalten der grünen Mandatare“

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Abgeordneter Rudolf Silvan brachte heute, Donnerstag, in der Nationalratsdebatte einen Antrag zur Einführung einer Mindeststrafe für Vergehen gegen das Tiertransportgesetz ein. Konkret fordert er die Einführung einer Mindeststrafe in der Höhe von zehn Prozent des Höchststrafsatzes, um derartige Vergehen bereits im Vorfeld unattraktiver zu machen. Der Antrag wurde nicht nur von den ÖVP Abgeordneten abgelehnt, auch die grüne Fraktion, die sich seit Jahren für den Tierschutz einsetzt, sprach sich gegen diese Tierschutzmaßnahme aus. ***

Silvan erklärt, dass es für diverse Vergehen Mindeststrafen gibt. So ist sich ein Autofahrer im Klaren, dass er, wenn er zu schnell fährt und geblitzt wird, eine gewisse Strafe mindestens zu zahlen hat. Dies würde, so Silvan, viele schon im Vorfeld von möglichen Vergehen abhalten. Im Tiertransport ist das aufgrund der fehlenden Mindeststrafen nicht der Fall.

Der Tiertransport verursacht nicht nur in Österreich immenses Tierleid. Silvan spricht sich daher dafür aus, die Anzahl der Tiertransporte generell so gering wie möglich zu halten. Bereits beim Beladevorgang verletzen sich viele Tiere, die von etlichen Frächtern trotzdem verladen werden. Lange Fahrten bei Wind, Wetter und extremer Hitze tragen dann ihr übriges zu einer qualvollen Reise für die Tiere bei. Silvan: „Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer sein Anrecht auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit“. (Schluss) PP/ls

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