- 17.06.2020, 13:03:30
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Corona-Krise treibt Digitalisierung an NÖ Schulen weiter voran
Teschl-Hofmeister/Heuras: „Niederösterreichs Bildungseinrichtungen sind gut gerüstet, begrüßen Initiative des Bundes“
Utl.: Teschl-Hofmeister/Heuras: „Niederösterreichs
Bildungseinrichtungen sind gut gerüstet, begrüßen Initiative
des Bundes“ =
St. Pölten (OTS/NLK) - Die Corona-Krise hat den Schulen sehr viel an
Flexibilität abverlangt und gezeigt, dass Niederösterreich auch, was
die Digitalisierung an den Schulen betrifft, bereits gut aufgestellt
ist. Gleichzeitig hat die Krise aber auch deutlich gemacht, wie groß
die Bedeutung der Digitalisierung in Ergänzung zum herkömmlichen
Unterricht sein kann und welche vielfältigen Möglichkeiten sie
bietet. Die Initiative des Bundes begrüßt man in Niederösterreich
deshalb jedenfalls: „Die Corona-Krise hat sicher einen
Digitalisierungsschub nach vorne gebracht. Innerhalb weniger Tage
wurden alle Schulen auf digitales Lernen und Unterrichten umgestellt
– möglich gemacht hat dies die bereits sehr gute Ausstattung an
unseren Schulen sowie der ergänzende Einsatz von Lernplattformen. Wir
begrüßen daher die Initiative des Bundes, die Schulen weiterhin bei
der Digitalisierung und deren Finanzierung zu unterstützen“, so
Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und
Bildungsdirektor Johann Heuras.
Die Erfahrungen der letzten Wochen haben gezeigt, dass es in Zukunft
vor allem eine Vereinheitlichung der Lern- und Lehrplattformen und
eine Qualitätsprüfung der Angebote im Internet geben sollte. „Ein
wesentlicher Schritt in Richtung effizienter
Digitalisierungsmaßnahmen ist sicher die Vereinheitlichung der
verschiedenen Lernplattformen. So haben wir gesehen, dass sich viele
Schülerinnen und Schüler, aber auch die Eltern einheitliche
Lernmanagementsysteme wünschen. Zu viel Verschiedenes sorgt nicht nur
für Verwirrung, sondern nimmt auch viel mehr Vorbereitungszeit in
Anspruch“, erklären Teschl-Hofmeister und Heuras. Neben den
vielfältigen Möglichkeiten und Vorteilen dieser Lernplattformen hat
sich aber auch gezeigt, dass die Kommunikation zwischen den
Betroffenen auf digitaler Ebene sehr gut funktionieren kann. „In
Niederösterreich haben wir schon vor einiger Zeit flächendeckend die
Kommunikations-App SchoolFox zur Verfügung gestellt. Dieses
Kommunikations-Tool hat nun seine Bewährungsprobe bestanden und sich
als hervorragendes Kommunikationsmittel zwischen Schülerinnen und
Schülern, Erziehungsberechtigten und Pädagoginnen und Pädagogen
herausgestellt. Das digitale Klassenbuch ist in vielen Schulen
Niederösterreichs ebenso bereits seit längerer Zeit gelebte Praxis.
Wir wurden also in unserem Weg bestätigt“, so Teschl-Hofmeister und
Heuras.
Wesentlich wird bei der nunmehr begonnenen Digitalisierungsoffensive
aber auch der vom Bund angekündigte Ausbau der Infrastruktur sowie
die Ausstattung von Endgeräten für alle Schülerinnen und Schüler
sein. „Die Digitalisierung darf keinesfalls dazu führen, dass einem
Kind ein Nachteil entsteht, nur weil ihm etwa das entsprechende
technische Werkzeug fehlt, um dem Unterricht folgen zu können. Die
technische Ausstattung ist Grundvoraussetzung für ein Gelingen der
Digitalisierung in der Schule“, erklären die Landesrätin und der
Bildungsdirektor. In Niederösterreich sei man jedenfalls auf einem
guten Weg und diesen werde man auch weiter verfolgen: „Wir sind mit
dem, was wir bereits erreicht haben und mit dem, was nunmehr in
Angriff genommen wird, auf einem sehr guten Weg. Die digitalen
Möglichkeiten sollen keinesfalls den klassischen Unterricht und seine
klassischen Materialien ersetzen, viel mehr sollen sie eine Ergänzung
sein, die uns dabei hilft unsere Schülerinnen und Schüler optimal auf
die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorzubereiten, ohne dabei die
grundlegenden Kompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen außer Acht
zu lassen“, so Teschl-Hofmeister und Heuras.
Nähere Informationen: Büro LR Teschl-Hofmeister, Mag. (FH) Dieter
Kraus, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail dieter.kraus@noel.gv.at
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