NEOS Wien/Gara: Klimaziele mit derzeitigen Maßnahmen nicht erreichbar

Stefan Gara: „Es braucht ein ambitioniertes Ausbauprogramm statt vereinzelter Solaranlagen“

Wien (OTS) - „Solarenergienutzung auf den Dächern Wiens sollte längst die Regel und nicht die Ausnahme sein. Es reicht nicht, wenn die SPÖ hin und wieder eine neue Solaranlage eröffnet und dies im Vorwahlkampf abfeiert. Das macht Wien noch lange nicht zur Klimahauptstadt. Dazu braucht es wesentlich größere Anstrengungen: Alleine bis 2030 müssen fast 100.000 Anlagen errichtet werden, sonst sind die Klimaziele nicht erreichbar. Seit Jahren kämpfe ich deshalb für ein umfassendes Solarenergieausbauprogramm in Wien“, so Stefan Gara, Klimasprecher der NEOS Wien.

Ebenso braucht es einen Sanierungsfahrplan für den Altbestand an Gebäuden, um den Energieverbrauch zu senken und das Energiesystem auf Erneuerbare Energien umzurüsten. Das könnte in die Energieraumplanung integriert werden.

Die allgemeine Stellplatzverpflichtung - ein Relikt der fossilen Vergangenheit - müsste längst abgeschafft und ähnlich wie in Zürich flexibel und projektbezogen gestaltet werden. Das reduziert die Wohnbaukosten und schafft Mittel für Zukunftsinvestitionen. „Statt 20.000 Euro in einen Stellplatz zu investieren sollte dieses Geld in den Ausbau von Photovoltaik, Energiespeicher und Glasfaserausbau fließen. Gerade jetzt brauchen wir dringend solche Investitionen in die Zukunft, um Jobs zu schaffen. Die Wiener Bauordnung gehört dahingehend dringend novelliert“, fordert der Klimasprecher.

Auch braucht es endlich eine Kennziffer, welche die Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes ausweist! Das muss ein Kriterium bei Bauträgerwettbewerben werden. Nur so lässt sich der Fahrplan zur Klimaneutralität überprüfen.

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