FaktuM 3/2020 – UNSER ÜBERLEBENSKAMPF

Unsere Reisebüros können nur noch kurz durchhalten - Wenn der Staat nicht schnell und nachhaltig hilft - Jetzt gehen die Betroffenen auf die Barrikaden: 14 Manager packen aus

Wien (OTS) - Die druckfrische Ausgabe von FaktuM ist da – fix & fair: Infos für Touristiker.

Schätzungen zufolge wird jedes zweite Reisebüro sperren. Und sich die Krise – Corona und dem Babyelefanten, der seinen fetten Hintern auf die Branche drückt, geschuldet – so auswirken, dass die Branche fast um die Hälfte schrumpft. Lesen Sie in unserer umfassenden Titelgeschichte, wie Branchen- Profis die Situation beurteilen.

Weiters lesen Sie im neuen Heft:

Laudamotion: eine ungustiöse Geschichte +++ Elisabeth Kneissl-Neumayr´s Offener Brief zur Lage der Reisebüros +++ Gregor Kadanka, WKO Fachverbandsobmann: „Die Rettung der Branche kostet 200 Millionen“ +++ Das heimische Buchungssystem SYSTEM4C könnte uns von der Marktmacht der etablierten Buchungs-Plattformen befreien +++ Die schlechte Idee mit Gutscheinen +++ Abschied vom Bargeld +++ Blogger: so ticken die Berufs-Urlauber +++ Die klassische Geschäftsreise in der Krise +++

Editorial

In 44 Jahren hat es Herausgeber Christian W. Mucha bei einem Leitartikel noch nie so den Hals zugeschnürt. Wenn die Reisebranche am Boden liegt, weil der fette Hintern des Baby-Elefanten auf ihrem Gesicht sitzt, dann führt dies zu „management by chaos“. Unsere Zukunft: jeder zweite Agent wird es wohl nicht schaffen...

COVERSTORY

Unser Überlebenskampf

Die Situation ist trist: Unsere Reisebüros können nur noch kurz durchhalten. Wenn der Staat nicht schnell und nachhaltig hilft. Jetzt gehen die Betroffenen auf die Barrikaden. FaktuM befragte 14 Manager, wie sie die Krise durchtauchen.

Offener Brief zur Lage der Reisebüros

Elisabeth Kneissl-Neumayr ist Geschäftsführerin von Kneissl Touristik, dem größten Veran­stalter für Studien- und Studienerlebnisreisen in Österreich mit 50 festangestellten Mitarbeitern. In einem offenen Brief spricht sie die Probleme der Branche an.

„Wirksame Rettung der Branche kostet 200 Millionen“

Viele heimische Reisebüros werden trotz Kurzarbeit nur noch wenige Wochen durchhalten. Das größte Problem stellt der Abfluss von Liquidität dar. Es braucht Hilfe, jetzt. FaktuM sprach mit Mondial-GF und WKO-Fachverbandsobmann Gregor Kadanka.

Under pressure

Laudamotion – das ist die unendliche Geschichte von degoutantem Verhalten, vom Unter-Druck-Setzen von Politik und Airport und der Vergrößerung der Profite auf dem Rücken der torquierten Mitarbeiter. In FaktuM packt ein Insider schonungslos aus.

„Befreien wir uns! Und holen wir uns die Preis-Hoheit zurück!“

Das heimische Buchungssystem System4C nutzt das Tourismus-Comeback. Und kann Die Alternative zur widerlich exekutierten Marktmacht von Booking.com und Co sein. Ein Tool, das befreiend gegen die Knebel-Ordnung der Branche wirken wird.

Die schlechte Idee mit Gutscheinen

Reiseveranstalter und Reisebüros leiden besonders durch die Corona-Krise. Um ihre finanzielle Situation zu verbessern und ihre Kunden zu halten, versuchen derzeit viele, den Urlaubshungrigen für stornierte, aber bereits bezahlte Reisen Gutscheine anzubieten.

Abschied vom Bargeld

Zahlungen mit Bargeld gehen weltweit deutlich zurück. Auch in der Touristik spielen digitale Zahlungsoptionen eine immer bedeutendere Rolle und dienen der Kundenbindung.


Berufs-Urlauber

Was wäre das: ständig zu reisen und tolle Fotos dabei zu schießen, dann im Internet darüber zu berichten und damit noch gutes Geld verdienen? Reiseblogger dürfen diesen Traum leben.

Reise zum Geschäft

Corona-Hürden, Sparprogramme, Videokonferenzen: die klassische Geschäftsreise ist in eine handfeste Krise geraten. Profis orten dennoch kein Ablaufdatum. Das Hochfahren von Angestellten auf Achse wird freilich kein leichter Spaziergang.

In eigener Sache:

In diesen Tagen gibt es täglich neue Entwicklungen, was die Reise-Öffnungen, Corona-Regeln und Grenzkontrollen betrifft. Für ein Reisemagazin mit redaktionellem Vorlauf ist es da schwierig, die aktuelle Situation abzubilden. Bitte beachten Sie, dass der Redaktionsschluss des Heftes am 9.6.2020 war und wir zu diesem Zeitpunkt den letzten Informationsstand berücksichtigt haben.

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