- 03.06.2020, 11:43:43
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LR Rauch: Neue Radförderung des Bundes ermöglicht weitere Radschnellverbindungen in Vorarlberg
Bund stellt 40 Millionen Euro für Radinfrastruktur in Österreich zur Verfügung
Utl.: Bund stellt 40 Millionen Euro für Radinfrastruktur in
Österreich zur Verfügung =
Bregenz (OTS) - Hoch erfreut zeigt sich Landesrat Johannes Rauch über
die seitens des Klimaschutzministeriums angekündigten 40 Millionen
Euro für den Radverkehr: „Wir haben ambitionierte Pläne in
Vorarlberg.“ Laut der Radverkehrsstrategie „Ketten-Reaktion“ sind ca.
200 km Radschnellverbindungen im Land geplant. An großen Abschnitten
– etwa von Rankweil nach Götzis oder zur Verbindung der
Hofsteiggemeinden, Dornbirn und Lustenau – wird bereits intensiv
geplant. Zudem sind über 20 große Leuchtturmprojekte in Vorbereitung.
„Die angekündigten Bundesmittel ermöglichen uns, diese Projekte auch
im Zeitplan umzusetzen. Vorarlberg wird erste Projekte bereits im
Juli beim Bund einreichen!“, so Rauch.
Eingereicht wird landesseitig im ersten Schritt z.B. der
Radwegeneubau entlang der L45 von Dornbirn Richtung Lustenau im Zuge
der neuen Autobahnanschlusstelle Rheintal-Mitte, ein Radwegneubau
entlang der L41 in Wolfurt oder der Radwegneubau in Feldkirch von
Nofels zum Zollamt Ruggell. Die Fördereinreichungen werden bereits
vorbereitet.
„Wir haben in den letzten Wochen gemerkt, wie sehr das Fahrrad als
vollwertiges Verkehrsmittel taugt! Immer mehr Vorarlbergerinnen und
Vorarlberg satteln um – dafür wollen und müssen wir die Infrastruktur
anbieten. Gemeinsam mit der Unterstützung des Bundes wird uns das
auch gelingen!“, sagt Landesrat Rauch.
Erfreulich ist dabei besonders, dass die bislang bekannten
Vorgaben des Bundes für Radwege auch mit jenen der Vorarlberger
Radstrategie „Ketten-Reaktion“ übereinstimmen. „In Vorgesprächen mit
der Ministerin Gewessler konnte ich feststellen, dass wir uns einig
sind, dass Radverkehrsinfrastruktur in hoher Qualität angeboten
werden muss. Das zeigt sich auch in der geforderten Breite von
mindestens vier Meter für Radschnellverbindungen. Das möchten wir
auch in Vorarlberg so umsetzen – bei Schnellverbindungen, aber auch
bei anderen Radwegen oder Anlagen legen wir großen Wert auf
ausreichende Breiten!“
Auch Gemeinden können die Bundesförderung beantragen. „Wir fördern
die Gemeinden weiterhin und unterstützen sie auch bei den
Einreichungen beim Bund“, führt Landesrat Rauch aus.
Förderanträge ab 1. Juli
Das Klimaschutzministerium stellt heuer 40 Millionen Euro für den
Ausbau von Radwegen zur Verfügung. Länder, Städte und Gemeinden
können ab Mittwoch, 1. Juli 2020, Förderanträge einreichen. Im
Vergleich zum Vorjahr hat sich damit das Förderbudget verzehnfacht.
Neu sind dabei sogenannte Schnellradwege, die den Weg vom Umland in
die Stadt sicherer machen. Diese werden durch das BMK mit bis zu 50
Prozent gefördert. Sie müssen im Zweirichtungsverkehr mindestens vier
Meter breit und kreuzungsfrei sein, außerdem darf die Steigung
maximal sechs Prozent betragen.
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