Stadt Wien fährt Betrieb in Tageszentren und PensionistInnen-Klubs schrittweise hoch

Schrittweise Umstellung auf Normalbetrieb in elf Tageszentren und 27 Klubs - Hacker: „Wichtiger Teil des Soziallebens für SeniorInnen wieder möglich“

Wien (OTS) - Den Lockerungen in unterschiedlichen Bereichen folgend setzt die Stadt Wien weitere Maßnahmen, um den Seniorinnen und Senioren eine schrittweise Rückkehr in die Normalität zu ermöglichen. Ab 2. Juni wird der Betrieb in den Tageszentren des Fonds Soziales Wien und den PensionistInnen-Klubs in mehreren Etappen wieder hochgefahren, um der älteren Generation mehr Möglichkeiten für eine aktive Tagesgestaltung, soziale Kontakte und Pflegeangebote zu bieten und die Angehörigen zu entlasten. Die Öffnung erfolgt schrittweise und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

„Die Covid-Pandemie hat unsere Seniorinnen und Senioren besonders hart getroffen. Es war sehr schmerzlich, die Einrichtungen in unseren Bezirken und Grätzeln zu schließen oder auf Notbetrieb runterfahren zu müssen, aber es war alternativlos. Umso schöner ist es, dass wir den Wienerinnen und Wienern der Generation 60plus diesen wichtigen Teil ihres Soziallebens jetzt wieder ermöglichen können“, sagt Sozial- und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker.

2. Juni: Tageszentren öffnen für KundInnen mit dringendem Bedarf

In den elf FSW-Tageszentren für Seniorinnen und Senioren wird der Betrieb ab Dienstag schrittweise wieder hochgefahren. Im Juni können zunächst jene KundInnen kommen, die dringenden Bedarf haben – die Tageszentren rechnen mit 20 bis 30 BesucherInnen täglich. Bei allen Aktivitäten wie Ergotherapie, Physiotherapie, Gedächtnistraining und Kreativgruppen wird auf Kleingruppen und Abstand geachtet, bei der Körperpflege ist ein chirurgischer Mund-Nasen-Schutz vorgeschrieben und es gelten klar definierte Hygieneregeln. KundInnen, die aus medizinischen Gründen ein erhöhtes Infektionsrisiko haben, wird empfohlen, mit einem Besuch noch bis Juli zu warten. Ab August werden dann auch wieder NeukundInnen aufgenommen und Schnuppertage ermöglicht.

Regelmäßiger Telefonkontakt auch in den Vorwochen

Die MitarbeiterInnen der FSW-Tageszentren waren trotz physischer Distanz auch in den vergangenen Wochen für ihre rund 1.500 KundInnen da. Mindestens zweimal pro Woche wurde telefonisch Kontakt gehalten. „Manche haben Beratung in finanziellen oder rechtlichen Fragen gebraucht oder wollten etwas zur aktuellen Corona-Entwicklung wissen. Andere wollten einfach nur plaudern oder bekamen von uns Medikamente dispensiert und nach Hause gebracht“, sagt Karl-Heinz Haslinger, Leiter des Tageszentrum Winarskystraße. Außerdem gab es Postsendungen mit Übungen zum Gedächtnistraining und Kochrezepten und Videos mit physiotherapeutischen und ergotherapeutische Übungen für Zuhause.

PensionistInnen-Klubs öffnen vorerst für maximal 15 BesucherInnen

Auch die PensionistInnenklubs öffnen am 2. Juni an 27 Standorten ihre Pforten. Um Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können, werden vorerst maximal 15 Besuchern gleichzeitig pro Klub zugelassen. Die geräumigen Klublokale, die teilweise auch über Gärten verfügen, sind vormittags und nachmittags geöffnet. Wichtigste Neuerung während der Corona-Schutzmaßnahmen: Der Besuch eines Klubs ist nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung möglich.

„Die Wiederöffnung der Klubs ist für uns eine Herzensangelegenheit. Ab 2. Juni bieten wir wieder unseren bewährten Mix aus Unterhaltungs- und Fitness-Programmen für alle WienerInnen über 60, die gern in netter Gesellschaft sind. Das Angebot reicht von gemütlichem Beisammensein über Nordic Walking, Sitz-Yoga, Tanzen und Smovey-Übungen“, so Gabriele Graumann, Geschäftsführerin Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser. Madlena Komitova, Leiterin der PensionistInnenklubs für die Stadt Wien, ergänzt: „Wir freuen uns schon sehr auf das Wiedersehen mit unseren Mitgliedern. Den Klub Digital mit unseren Online-Angeboten wird es natürlich weiter geben.“

Für Infos zur Öffnung der PensionistInnenklubs und die telefonische Voranmeldung steht von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr die Hotline 01/313 99 – 170 112 zur Verfügung. Weitere Infos unter: www.pensionistenklubs.at.

Rückfragen & Kontakt:

Iraides Franz
Pressesprecherin Fonds Soziales Wien
Telefon: 05 05 379 20 678
E-Mail: iraides.franz@fsw.at

Horst Harlacher
Pressesprecher Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser
Telefon: 0664 123 8643
E-Mail: horst.harlacher@kwp.at

Norbert Schnurrer
Mediensprecher StR Peter Hacker
Telefon: 01/4000 81 233
E-Mail: norbert.schnurrer@wien.gv.at

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