Rekord Zeckenjahr - Kinderwunschexperte rät zur Impfung

Wien (OTS) - Bei Kinderwunsch und vor allem in der Schwangerschaft sollten Frauen nicht nur auf das richtige Essen und wertvolle Nahrungsergänzungsmittel achten. Besonders penibel muss auf mögliche negative Auswirkungen bei der Einnahme von Medikamenten oder auch Impfstoffen aufgepasst werden.

Aufgrund des milden Winters ist 2020 ein besonders starkes Zeckenjahr und vielen werdenden Müttern und Kinderwunschfrauen stellt sich nun die Frage, ob eine Zeckenimpfung einen negativen Einfluss auf die Schwangerschaft hat.

„Frauen mit Kinderwunsch sollten sich möglichst vor der Schwangerschaft über ihren Impfstatus erkundigen.“, rät Priv.-Doz. DDr. Michael Feichtinger, ärztlicher Leiter vom Wunschbaby Institut Feichtinger.

Gerade in den letzten zwei Monaten haben viele Österreicherinnen und Österreicher ihre Liebe zur Natur und Outdooraktivitäten wiederentdeckt, viele sind sich jedoch nicht des Risikos eines Zeckenbisses bewusst. Abgesehen von dem unappetitlichen Fakt einen Parasiten auf sich sitzen zu haben können Zecken auch die lebensbedrohliche Gehirnhautentzündung FSME und Borreliose übertragen. Daher rät Kinderwunschexperte Feichtinger:

„Wenn die letzte FSME Impfung fünf oder mehr Jahre her ist sollten sich Frauen impfen lassen, um in der Schwangerschaft einen Schutz für sich und ihr Baby zu haben. Sollte kein Impfschutz bestehen und die Schwangerschaft ist bereits eingetreten wurde zwar bisher kein negativer Effekt einer FSME Impfung in der Schwangerschaft beobachtet, aus Sicherheitsgründen sollte jedoch nicht im ersten Drittel der Schwangerschaft FSME geimpft werden – nach dem ersten Trimenon und in der Stillzeit gibt es jedoch keine Bedenken,“ so Feichtinger weiter.

Auch wenn ein Impfschutz gegen FSME besteht sollte nach jedem Spaziergang eine Selbstuntersuchung des Körpers auf Zecken stattfinden „da Zecken auch Borreliose übertragen können, wogegen leider noch kein Impfstoff existiert.“, so Feichtinger abschließend.

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