ÖH Uni Wien: Putsch vorerst abgewendet

GRAS und KSV-LiLi verbleiben nach 14-stündiger Sitzung im Vorsitz

Wien (OTS) - Nachdem der VSStÖ die Alleinherrschaft an der ÖH Uni Wien von seinen Koalitionspartnerinnen GRAS und KSV-LiLi durch eine untragbare "Arbeitsvereinbarung" mit Ultimatum erpressen wollte, stürzte er die ÖH weiter ins Chaos. Nachdem sein Antrag über die Auflösung von einer halben Million Euro aus den Rücklagen auf der Sitzung der Universitätsvertretung am Donnerstag weder von den ehemaligen Koalitionspartnerinnen, noch der Opposition angenommen wurde, ist der versuchte Putsch nun vorerst gescheitert. Dass man eben auch beides tun kann, Studierenden direkt helfen und nachhaltige politische Vertretungsarbeit betreiben, wollte der VSStÖ weder auf der Sitzung, noch in vorangegangenen Diskussionen akzeptieren.

Die einzige linke ÖH-Koalition ist damit nach 19 Jahren vorerst Geschichte, ein Grund zur Freude ist das nicht. KSV-LiLi-Sprecherin Babsi Ordinaireteur zu den Ereignissen: "Sich nicht erpressbar machen lassen und trotzdem für die Studierenden da zu sein, das ist uns heute gelungen. Dennoch hätten wir uns gewünscht, dass es nicht zu einem Ende der langjährigen Zusammenarbeit hätte kommen müssen. Solange wir Teil der Exekutive sind, werden wir auch dort weiterhin für die Studierenden und gegen gesellschaftliche Missstände kämpfen und uns für alle möglichen weiteren Entwicklungen wappnen", so Ordinaireteur, die schließt: "Es bleibt zu hoffen, dass der VSStÖ nach dem angekündigten Rückzug seiner ÖH-Vorsitzenden wieder den Weg zu einer Kooperation mit den linken Fraktionen findet."

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