- 26.05.2020, 12:37:09
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AMS und Land NÖ: Gebündelte Kräfte für einen stabileren Arbeitsmarkt
Eichtinger/Hergovich: Arbeitslosigkeit in Niederösterreich sinkt, Kurzarbeit geht nun in die Verlängerung
Utl.: Eichtinger/Hergovich: Arbeitslosigkeit in Niederösterreich
sinkt, Kurzarbeit geht nun in die Verlängerung =
St. Pölten (OTS/NLK) - Der vorsichtige Rückbau der Arbeitslosigkeit
in Niederösterreich setzt sich weiter fort. Per 25. Mai waren in
Niederösterreich 73.503 Personen arbeitslos vorgemerkt. „Gegenüber
letzter Woche, 18. Mai, ist die Arbeitslosigkeit um 1,8 Prozent oder
1.350 Personen gesunken, gegenüber dem Statistik-Stichtag am 30.
April sogar um 8,3 Prozent oder 6.696 Jobsuchende“, so der für den
Arbeitsmarkt zuständige Landesrat Martin Eichtinger und weiter: „Die
schnellen Sofortmaßnahmen des Landes Niederösterreich gemeinsam mit
dem AMS und den Sozialpartnern greifen und es sind erste positive
Effekte sichtbar.“ Enge Zusammenarbeit war dabei der Schlüssel: „Das
Wiederhochfahren der niederösterreichischen Wirtschaft und die
intensive Vermittlung durch unsere Beraterinnen und Berater zeigen
erste Früchte. Aber das Ende der Corona-Krise am Arbeitsmarkt ist
noch lange nicht in Sicht“, so der Landesgeschäftsführer des
Arbeitsmarktservice (AMS) NÖ, Sven Hergovich. Seit dem Lock-Down der
Wirtschaft am 15. März dieses Jahres ist die Zahl der Jobsuchenden in
Niederösterreich um 35 Prozent gestiegen.
Die schrittweise Entspannung für den niederösterreichischen
Arbeitsmarkt macht sich in sämtlichen Wirtschaftsbereichen bemerkbar:
Binnen einer Woche ist die Arbeitslosigkeit vor allem in der
Beherbergung und der Gastronomie (-5,9 Prozent), in der Baubranche
(-2,1 Prozent) sowie in den sonstigen wirtschaftlichen
Dienstleistungen (-1,2 Prozent) am stärksten zurückgegangen.
Im Vergleich zu 15. März 2020 liegt der Bestand jedoch noch immer
deutlich darüber: Beherbergung- und Gastronomie (+108 Prozent),
Handel (+38 Prozent), Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen
Dienstleistungen, unter anderem Personalleaser (+37 Prozent) oder in
der Warenherstellung (+31 Prozent).
Mit 15. Mai wurde der ministerielle Erlass, wonach bei einer
Vereitelung oder Verweigerung, sich um eine vom AMS vorgeschlagene
Stelle zu bewerben, die Rechtsfolgen ausgesetzt sind, wieder
aufgehoben. Seit Mitte Mai wird auch der Schulungsbetrieb des AMS NÖ
wieder verstärkt als Präsenzunterricht geführt. Der persönliche
Kontakt mit Kundinnen und Kunden im AMS ist weiterhin auf das
unbedingt erforderliche Maß reduziert.
Rund 18.000 Anträge auf Covid-19-Kurzarbeitsbeihilfe hat das AMS NÖ
bisher bewilligt. 220.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in
Niederösterreich befinden sich derzeit in Kurzarbeit. Die maximale
Bezugsdauer der Beihilfe wird für jene Betriebe, die sie seit dem
Stichtag 1. März beziehen, mit Ende Mai enden. Seit Freitag letzter
Woche, 22. Mai, ist es nun auch möglich, um eine Verlängerung der
Covid-19-Kurzarbeitsbeihilfe für weitere drei Monate anzusuchen.
„Trotz erster Anzeichen einer vorsichtigen wirtschaftlichen Erholung
gehe ich davon aus, dass viele Unternehmen die Beihilfe weiter
benötigen“, erklärt Sven Hergovich. Eine Beantragung ist nur über das
eAMS-Konto möglich. „Das AMS ist dafür verantwortlich, dass die uns
anvertrauten Mittel entsprechend ihrer Bestimmung eingesetzt werden.
Daher prüfen wir sowohl jeden Antrag auf die Beihilfe als auch jede
Abrechnung sorgfältig, bevor die Auszahlung erfolgt“, so Sven
Hergovich. Per 25. Mai wurden 74 Millionen Euro an
Kurzarbeitsbeihilfen für Unternehmen in Niederösterreich ausgezahlt.
Damit wurden 11.273 Abrechnungen (57 Prozent aller beantragten
Abrechnungen) bereits ausgezahlt.
Nähere Informationen: Büro LR Eichtinger, Mag. Markus Habermann,
Telefon 02742/9005-12361, E-Mail [email protected], AMS
Niederösterreich, Mag. Martina Fischlmayr, Telefon 050 904 300 120,
E-Mail [email protected]
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