Ischgl - Kucher: „Gegenseitiges Abputzen muss ein Ende haben – Kurz und Anschober sollen Verantwortung übernehmen“

Wien (OTS/SK) - Das Gesundheitsministerium soll laut heutigem „Standard“ offenbar Corona-Warnungen aus Deutschland, Kroatien, Großbritannien, Niederlanden und Dänemark in Sachen Ischgl und Co. nicht an Tirol weitergeleitet haben. In parlamentarischen Anfragebeantwortungen des Gesundheitsministers hatte das noch ganz anders geklungen. SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher fordert zu den beinahe täglich neuen Ungereimtheiten in der Causa endlich „schonungslose Aufklärung“. „Auch wenn für Kurz sowieso immer die anderen die Schuldigen sind, muss das tägliche gegenseitige Sich-Abputzen und Schuldzuweisen endlich ein Ende haben“, so Kucher. Es gibt weiterhin so viele offene Fragen in der Causa Ischgl. Während sich Kurz und Platter am Anfang noch gegenseitig für ihr exzellentes Krisenmanagement gelobt haben, sind nun gegenseitige Anpatzversuche statt transparenter Aufklärung an der Tagesordnung. ****

„Dass die Tiroler Verantwortlichen Platter und Tilg schwer überfordert sind, ist offensichtlich. Kanzler Kurz und Gesundheitsminister Anschober tragen hier die Verantwortung, sie können sich jetzt nicht einfach davon verabschieden. Zum Schluss sind die Gäste wahrscheinlich selbst schuld, das kann nicht sein, Herr Kanzler. Profitinteressen und Geschäftemacherei dürfen niemals wichtiger sein als die Gesundheit und das Leben von Menschen“, so Kucher. (Schluss) up/sl

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