Messen im Herbst – wichtig für den Wirtschaftsaufschwung

Die Nöte der privaten Messeunternehmen. Maßnahmenkatalog vorgelegt.

  • Messen sind ein äußerst wichtiger Wirtschaftsfaktor! Aussteller setzen dort oft in wenigen Tagen Geschäfte um, die eine Auslastung für die nächsten Wochen oder Monate sichern. Nachfolgende Aufträge ermöglichen sogar den Umsatz regelmäßig und längerfristig – oft über Jahre
    Peter Lindpointner Geschäftsführer von Messen CMW und Vorstand derIGÖM
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  • Alle Messeunternehmen leiden unter einer Art ‚tödlicher Doppelmühle‘. Die fehlenden Vorgaben seitens der Regierung verunmöglichen eine Planung für den Herbst. Aussteller fordern aber Klarheit, um ihrerseits die unternehmerische Entscheidung zur Teilnahme treffen zu können. Zudem braucht die Organisation von Messen im Normalfall eine entsprechende 6-12-monatige Vorbereitungszeit. Durch hohe Vorlaufkosten, die zum Messetermin hin nochmals sprunghaft ansteigen, drohen kaufmännisch unverantwortlich hohe Verluste und Vielen das Ende. Die derzeitigen Hilfsmaßnahmen nehmen auf diese Umsatzstruktur keine Rücksicht
    Thomas Wiltner, als stv. Vorsitzender der IGÖM
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Wien (OTS) -

Messeunternehmer brauchen von Regierung rasche Entscheidungen.

Bei vielen privat geführten Messeunternehmen, vertreten in der IGÖM, der Interessensgemeinschaft der privat geführten österreichischen Messeunternehmer mit 36 Messen, steht bei anhaltend unklarer oder unsicherer Planungssituation die Existenz am Spiel.

Als wichtiger Wirtschaftsdreh- und Angelpunkte bieten Messen für viele kleine und mittlere Unternehmen kostengünstige Möglichkeiten zur direkten Kundenansprache und zum Verkauf ihrer Produkte. Großunternehmen erleichtern Messen durch ihre Kundennähe den Marktwiedereintritt. Durch die schnell entfaltende Wirkung helfen Messen bei einem raschen Wirtschaftsaufschwung in allen Wirtschaftszweigen; nahezu jeder Wirtschaftszweig kennt eine eigene Fach- Branchen oder Besuchermesse.

"Messen sind ein äußerst wichtiger Wirtschaftsfaktor! Aussteller setzen dort oft in wenigen Tagen Geschäfte um, die eine Auslastung für die nächsten Wochen oder Monate sichern. Nachfolgende Aufträge ermöglichen sogar den Umsatz regelmäßig und längerfristig – oft über Jahre", so Peter Lindpointner Geschäftsführer von Messen CMW und Vorstand derIGÖM.

Messen erzielen durch direkte (Verkauf und Verkaufsförderung) und indirekte (Hotellerie, Gastronomie, Zulieferanten und externe Dienstleister) Wertschöpfungsketten enorm hohe Umwegrentabilitäten. Alleine im Jahr 2019 fanden in Österreich insgesamt über 150 große eingetragene Messen mit rund 20.000 Unternehmen bzw. Ausstellern, welche bei rund 2.835.000 Besuchern ihre Kunden fanden, statt. Dennoch sind die Messeunternehmer in Nöten.

Alle Messeunternehmen leiden unter einer Art ‚tödlicher Doppelmühle‘. Die fehlenden Vorgaben seitens der Regierung verunmöglichen eine Planung für den Herbst. Aussteller fordern aber Klarheit, um ihrerseits die unternehmerische Entscheidung zur Teilnahme treffen zu können. Zudem braucht die Organisation von Messen im Normalfall eine entsprechende 6-12-monatige Vorbereitungszeit. Durch hohe Vorlaufkosten, die zum Messetermin hin nochmals sprunghaft ansteigen, drohen kaufmännisch unverantwortlich hohe Verluste und Vielen das Ende. Die derzeitigen Hilfsmaßnahmen nehmen auf diese Umsatzstruktur keine Rücksicht.“, meint Thomas Wiltner, als stv. Vorsitzender der IGÖM.

Schreiben an die Regierung

Darum ist die IGÖM in Abstimmung mit den „Messen Austria“ (vertritt die 11 großen Messen- und Betreibergesellschaften) aktiv geworden. Um unter vorstellbaren und realistischen Auflagen Messen im Herbst durchführen zu können, wurde ein detaillierter Maßnahmenkatalog erarbeitet. Die Auflagen, die auch im Handel gelten, können zum Großteil auch auf Messen mit zusätzlichen Vorschriften umgesetzt werden.

Rückfragen & Kontakt:

Peter Lindpointner
lindpointner@igöm.at
0664 358 57 38

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