Grüne/Ernst-Dziedzic und Ribo an Bogner-Strauß: Sparen an der falschen Stelle kann verheerende Folgen haben

Wien (OTS) - „Das Land Steiermark streicht allem Anschein nach das Jahresbudget der Initiative ‚Stop AIDS‘, dem gilt es nachzugehen. Fakt ist: Eine einzige Neuinfektion pro Jahr kostet die Steuerzahler*innen mehr als die Präventionsarbeit von Stop AIDS“, so Ewa Ernst-Dziedzic, LGBTI-Sprecherin und Grüne Vize-Klubchefin und weiter: „Die Initiative Stop AIDS leistet einen wichtigen Beitrag für die sexuelle Gesundheit von schwulen und bisexuellen Männern. Diese zu streichen wäre kein guter Schritt, gerade in der aktuellen Krise. Ich ersuche die Landesrätin der Causa nochmals nachzugehen“.

Rund 1.500 € würden die Medikamente einer HIV-positiven Person monatlich kosten. 3.000 € mache die Jahresförderung von Stop AIDS aus. „Die Kürzung wäre ein falsches Signal für die Prävention von sexuell übertragbaren Infektionen“, so Bedrana Ribo, Grüne Pflege-Sprecherin und Nationalratsabgeordnete aus der Steiermark. „Frau Bogner- Strauß fiel in der Bundespolitik durch Kürzungen bei Familien- und Frauen-Organisationen auf. Im Nachhinein meinte sie, die Folgewirkungen habe sie nicht gleich bedacht. Das darf in der Steiermark nicht fortgesetzt werden.“

Beide Abgeordneten richten sich an die Landesrätin mit der Bitte, die Streichung der relativ geringen aber wichtigen Forderung nochmals zu überdenken: „Die wichtige Arbeit von Stop Aids darf nicht einer falsch verstandenen Kürzungspolitik zum Opfer fallen. Es braucht gerade jetzt mehr Geld für Prävention und ein klares Bekenntnis zur Förderung der sexuellen Gesundheit“, so Ernst-Dziedzic und Ribo abschließend.

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