Corona-Ausbruch – Post: Muchitsch fordert von ÖVP „politischen Anstand“ ein

Wien (OTS/SK) - „ÖVP-Finanzminister Blümel ist zuständig für die sich mehrheitlich im Bundesbesitz befindende Post AG. Dort werden in den Verteilerzentren Asylwerber als ‚Lohnsklaven‘ eingesetzt. Es werden offenbar die Hygiene und Schutzbestimmungen nicht eingehalten, das Corona-Virus verbreitet sich und jetzt will die ÖVP die Stadt Wien anschütten? Wo bleibt euer politischer Anstand?“, so SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch in Richtung ÖVP-Regierungsmannschaft. Eine unhaltbare Situation sei auch, dass – bei einer Rekordarbeitslosigkeit im Land – Tage nach dem Virusausbruch noch immer Grundwehrdiener für die Post AG unter offenbar unzumutbaren Bedingungen arbeiten müssen. „Das ist eine Schande für ein Unternehmen, bei dem der Staat Mehrheitseigentümer ist“, so Muchitsch. ****

Es gibt auch haarsträubende Berichte von Grundwehrdienern, dass sie keine ordentliche Unterbringung haben und auf Liegestühlen schlafen, keine ordentliche Heizung, ein paar Duschen für hunderte Soldaten, etc. „Wir haben 532.000 Menschen ohne Job im Land. Das Unternehmen hat inzwischen Zeit genug gehabt, sich um Personal zu kümmern, das ordentlich bezahlt und unter Einhaltung aller arbeitsrechtlichen Bedingungen beschäftigt wird“, so Muchitsch. „Ich erwarte von Kanzler Kurz und den zuständigen ÖVP-Ministern, dass hier Verantwortung übernommen wird und nicht – wie immer – die Schuld anderen gegeben wird“, so Muchitsch. (Schluss) sl/lp

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