El-Nagashi, Ernst-Dziedzic: Gratulation an SOS-Balkanroute und Fairness Asyl zum Ute-Bock-Preis 2020

Grüne: Dank an zivilgesellschaftliche Initiativen für vorbildhaftes und mahnendes Engagement

Wien (OTS) - „Die ausgezeichneten Initiativen SOS-Balkanroute und Fairness Asyl sind mit ihrem Engagement für Schutzsuchende und Menschen in Not ein Vorbild für den Kampf gegen Unrecht und gegen populistische Politik. Sie sind damit auch eine zentrale Stütze unserer demokratischen Gesellschaft“, so die Grüne Integrationssprecherin Faika El-Nagashi anlässlich der heutigen Preisverleihung von SOS Mitmensch an die Initiativen Fairness Asyl und SOS Balkanroute.

„Kritische Stimmen sind wichtiger denn je“, sagt Ewa Ernst-Dziedzic, Menschenrechtssprecherin der Grünen und weiter: „Die Arbeit der beiden Initiativen ist von großer Relevanz für das gute Miteinander, gegen Ausgrenzung und für mehr grenzüberschreitende Solidarität. Der Preis ist ein wichtiger Preis für Menschenrechte im Land. Herzliche Gratulation und danke für das unermüdliche Engagement für die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Vurnerable Gruppen haben oft keine Lobby und werden an den Rand der Gesellschaft gedrückt. Die couragierten Stimmen von Doro Blancke oder Petar Rosandicć, auch bekannt als Rapper Kid Pex, stellvertretend für die beiden Organisationen, sind in Österreich ganz wichtig.

„Hilfe für Menschen, die in Lagern entlang der Balkanroute leben, und der Einsatz für faire Asylverfahren und gegen Abschiebungen in Kriegsgebiete - das sind verbindende Kämpfe, die Menschenrechte und Menschlichkeit in den Mittelpunkt stellen. Die Initiativen dahinter sind als politische Zivilgesellschaft eine wichtige Partnerin für die Politik und ein Kompass für die politischen Veränderungen in diesem Bereich, die wir nach wie vor brauchen“, so El-Nagashi.

„Der Ute-Bock-Preis von SOS Mitmensch holt seit über 20 Jahren Initiativen vor den Vorhang, die mit Selbstverständlichkeit, großem zeitlichen und persönlichen Einsatz und oft gegen widrige Umstände Solidarität vorleben. Sie mahnen damit die gesellschaftliche Verantwortung aller ein. Auch dafür Danke an alle Beteiligten“, so die beiden Abgeordneten abschließend.

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