Dringende Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit notwendig

Jugend braucht qualitativ hochwertige Lebensperspektive

Wien (OTS) - Jugendliche sind durch die Covid-19-Pandemie fast doppelt so stark von Arbeitslosigkeit bedroht wie die heimische Gesamtbevölkerung und trotz der dramatischen Entwicklungen wurde bisher seitens der Bundesregierung nichts unternommen.++++
Zehn Tausende Jugendliche sind derzeit, aufgrund der Corona Krise, ohne Job. Mindestens 7.500 Lehrstellen werden im Herbst fehlen.
FSG Wien Jugendsprecher Benjamin Schulz dazu: „Die Jugendarbeitslosigkeit ist um 110% angestiegen, das Angebot an Lehrstellen um 25% zurückgegangen - Wir müssen jetzt handeln.“

„Wir können und werden nicht dabei zusehen wie eine ganze Generation in die Perspektivlosigkeit abdriftet. Es ist unsere Aufgabe qualitativ hochwertige Zukunftschancen zu bieten“, so Sandro Beer, FSG Wien Landesgeschäftsführer, „Daher unterstützen wir zu 100% das Maßnahmenpaket der österreichischen Gewerkschaftsjugend“:

  1. Aufstockung der Ausbildungsplätze im staatlichen und staatsnahen Bereich
  2. Schaffung eines Corona-Notausbildungsfonds (Modell der „ÖGJ Fachkräftemilliarde“)
  3. Modernisierungs- und Digitalisierungsoffensive an den Berufsschulen

(Digitalisierungs-Check für Berufsschulen und Internate sowie Lehrpersonal und

Ausbildner*innen, Vermittlung digitaler Kompetenzen [auch englische Sprache],

passende technische Ausstattung und auch bauliche Maßnahmen)

  1. Appell an die größten Ausbilderbetriebe (Lehrbetriebe) Österreichs, mehr Lehrlinge

aufzunehmen und über Bedarf auszubilden

  1. Reform des Bestbieterprinzips für staatliche Ausschreibungen mit stärkerem Augenmerk

auf das Ausbilden von Lehrlingen (Ausschreibungen noch besser bewerten)

  1. Finanzierung der ÜBA (im Speziellen der ÜBA 1) nach notwendigem Ausmaß ->

Erhöhung der Finanzmittel für die überbetriebliche Lehrausbildung und Aufstockung

der überbetrieblichen Lehrstellen

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