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Diplomats for Equality feiern 17. Mai als Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie und als weltweiten Festtag der Vielfalt und Integration

Wien (OTS) - Wir, die diplomatischen Vertretungen der folgenden Staaten, sowie die folgenden Organisationen freuen uns darauf, den 17. Mai als Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie und als weltweiten Festtag der Vielfalt und Integration zu feiern:

Albanien, Argentinien, Australien, Belgien, Kanada, Chile, Costa Rica, Zypern, Tschechische Republik, Dänemark, Finnland, Frankreich, Georgien, Deutschland, Ecuador, Griechenland, Island, Irland, Israel, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Mexiko, Montenegro, Niederlande, Neuseeland, Nordmazedonien, Norwegen, Portugal, Serbien, Spanien, Schweden, Schweiz, Slovenien, Ukraine, Vereinigte Königreich, Vereinigte Staaten und Uruguay, sowie die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA), der Delegation der Europäischen Union bei den Internationalen Organisationen in Wien, UN GLOBE Vienna und die Diplomatische Akademie Wien.

In vielen Staaten leiden Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle (LGBTI) weiterhin unter Schikanierung, Diskriminierung und Gewalt, oftmals mit Todesfolge. In 70 Staaten existieren Gesetze, die private, einvernehmliche sexuelle Beziehungen zwischen gleichgeschlechtlichen Erwachsenen untersagen. Wir bleiben angesichts dieser stark rückschrittlichen und unmenschlichen Maßnahmen alarmiert. Wir sind der Überzeugung, dass niemand aufgrund sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität diskriminiert werden sollte. Es spielt keine Rolle, wer wen liebt. Tolerante und integrative Gesellschaften kommen allen Menschen zugute.

Wir haben uns der Unterstützung und dem Schutz der Rechte der LGBTI-Gemeinschaft verpflichtet. Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Intersexuellen müssen dieselbe Würde, derselbe Respekt und dieselben Rechte wie allen anderen Bürgerinnen und Bürgern zuteilwerden. Wir werden unsere Arbeit durch unsere Botschaften und durch internationale Organisationen, einschließlich gegebenenfalls der UNO, Europäischer Institutionen, der OSZE, der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Mercosur (Reunion de Altas Autoridades sobre Derechos Humanos) und dem Commonwealth, fortsetzen, um Toleranz und Nichtdiskriminierung gegen die LGBTI-Gemeinschaft zu fördern, und um auf diskriminierende Gesetze, einschließlich jener die Homosexualität kriminalisieren, aufmerksam zu machen.

Wir wollen auch den mutigen Einsatz der Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger, Aktivistinnen und Aktivisten, Journalistinnen und Journalisten, Medienschaffenden und der Zivilgesellschaftsorganisationen würdigen. Sie machen auf Themen aufmerksam, die die LGBTI-Gemeinschaft betreffen, und weisen auf mögliche Verstöße gegen die Menschenrechte der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen hin, vor allem im Kontext des Covid-19-Ausbruchs.

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Rückfragen & Kontakt:

Nathanael Lynn
Cultural Attaché
U.S. Embassy Vienna
Boltzmanngasse 16
1090 Vienna

Tel. +43-664-8117609
E-mail: LynnNM@state.gov

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