• 14.05.2020, 13:40:06
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  • OTS0179

Das war ‚Österreich singt‘: TV-Rückblick auf ORF-Festwochen-Chorprojekt statt Beethoven-Eröffnungskonzert

Am 15. Mai um 21.50 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 15. Mai um 21.50 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Bei der für morgen geplanten Eröffnung der Wiener
Festwochen 2020 sollte es ein Gemeinschaftskonzert zwischen Bonn und
Wien zu Ehren des 250. Geburtstags des musikalischen Jahresregenten
Ludwig van Beethoven geben, das der ORF live übertragen hätte. Der
Komponist steht vor allem durch seine 9. Symphonie mit der berühmten
Ode an die Freude wie kein anderer für Zusammenhalt und Gemeinschaft.
Aufgrund der Corona-bedingten Konzertabsage für heuer blickt ORF 2
stattdessen morgen, am Freitag, dem 15. Mai, um 21.50 Uhr in ORF 2,
auf den ORF-Chorbewerb „Österreich singt“ zurück, dessen großes
Finale die Festwochen im Jahr 2011 eröffnete. Unter dem Titel „An die
Freude – das war ‚Österreich singt‘“ können die ORF-Zuseherinnen und
-Zuseher nochmals dabei sein, wenn Hunderttausende Österreicher/innen
Beethovens symbolische Hymne anstimmten. Beim Wiederansehen dieses
unvergesslichen Abends wird spürbar, was entstehen kann, wenn alle
mithelfen, einen gemeinsamen Gedanken zu verwirklichen, und welche
Rolle dabei das Medium Fernsehen spielen kann.

Mehr zum Inhalt:

Österreich ist ein Land der Sänger/innen und Musiker/innen.
Zehntausende Menschen verbringen ihre Freizeit damit, aktiv Musik zu
machen. Es geht dabei nicht nur um die individuelle Freude an der
Musik, sondern vor allem um gemeinsam gelebte Kreativität, um das
kollektive Vergnügen. Ein Gemeinschaftserlebnis also, das derzeit
aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich ist. Dies war bei der
Eröffnung der Wiener Festwochen 2011 noch ganz anders, wie der
filmische Rückblick „An die Freude – das war ‚Österreich singt‘“
zeigt.

Bei der Chor-Initiative „Österreich singt“, die der ORF in
Kooperation mit den Wiener Festwochen und dem Chorverband Österreich
veranstaltete, entstand am 13. Mai 2011 bei der Eröffnung des
Kulturfestivals der größte Chor Österreichs. Eine kurze
dokumentarische Einführung blickt zunächst hinter die Kulissen dieses
Großprojektes und macht spürbar, wie das Medium Fernsehen Menschen
zusammenbringen kann.

An die 60 Ensembles hatten sich einem nationalen Wettbewerb gestellt.
Eine namhafte Jury unter dem Vorsitz von Harald Serafin und Erwin
Ortner hatte jene Finalistinnen und Finalisten gekürt, die am
Rathausplatz mitwirken durften. Alle weiteren Teilnehmerinnen und
Teilnehmer waren von den Außenstellen in Kärnten, Niederösterreich
und Tirol zugeschaltet und konnten so via Fernsehen live dabei sein.
Das musikalische Rückgrat bildete der Arnold Schoenberg Chor, das ORF
Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Cornelius Meister
und die Solisten Genia Kühmeier, Michael Schade, Iris Vermillion und
Robert Holl. Durch den Abend führte Dirk Stermann.

Beim gemeinsamen Singen der Europahymne waren mehr als 630.000
Zuseherinnen und Zuseher mit dabei. „Österreich singt“ gilt somit als
erfolgreichste Übertragung einer Wiener-Festwochen-Eröffnung. Die
Bildregie dieses in vielerlei Hinsicht außergewöhnlichen Projekts
führte Felix Breisach.

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