ANSCHOBER: Schutz der erwerbstätigen Risikogruppen in Umsetzung

Wien (OTS) - Seit vergangener Woche - Rechtskraft von Gesetzesnovelle und Verordnung des Gesundheitsministeriums jeweils am 6.Mai - ist das Pilotprojekt „Schutz erwerbstätiger Risikogruppen“ voll in Umsetzung. Vom Dachverband wurden die entsprechenden Infoschreiben an die Betroffenen übermittelt und auch die Ärzteschaft ist vorbereitet. Für die Betroffenen bedeutet dies: Besuch des Arztes, dieser stellt auf Basis einer Checklist ein Attest aus. Mit diesem hat die oder der Betroffene das Recht, gemeinsam mit dem Arbeitgeber eine von drei Möglichkeiten für einen verbesserten Schutz zu suchen: Homeoffice, Schutz am Arbeitsplatz oder, falls beides nicht möglich ist, Freistellung. Grundsätzlich haben Ärzte auch die Möglichkeit bei Vorliegen einer entsprechenden Indikation ein Attest für Personen auszustellen, die kein Schreiben erhielten bzw. für schwere Erkrankungen mit hohen Risikoauswirkungen, die nicht in der Checkliste angeführt sind.

Anschober abschließend: „In diesem, in dieser Form auch internationalen, Pilotprojekt gehen wir von bis zu 90.000 Betroffenen aus, die nun die Möglichkeit für einen verbesserten Schutz haben. Das ist ein großer und wichtiger Schritt.“

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