RFS: IGGÖ nicht geeignet islamische Religionslehrer an österreichischen Schulen zu bestimmen

Über mehrere Jahre postete ein Islam-Lehrer antisemitische Beiträge vor den Augen von IGGÖ-Verantwortlichen.

Wien (OTS) - In Österreich besuchen rund 70.000 muslimische Schüler den islamischen Religionsunterricht und werden dabei von ca. 550 Lehrern an unterschiedlichen Standorten betreut. Um als Islam-Lehrer in Österreich arbeiten zu dürfen, muss dafür ein Lehrgang im Ausmaß von 60 ECTS-Punkten an der eigenen Bildungseinrichtung der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) abgeschlossen werden. Über die Entsendung an österreichische Schulen entscheidet eine Einstellungskommission durch das Schulamt der IGGÖ.

Wie nun mehrere Screenshots belegen, postete ein IGGÖ-Lehrer in sozialen Netzwerken über mehrere Jahre strafrechtlich relevante Hetze - unter anderem Mordaufrufe. Besonders pikant dabei ist der Aspekt, dass dies unter den Augen der Verantwortlichen geschieht: In der Facebook-Freundesliste des Lehrers findet sich IGGÖ-Präsident Ümit Vural sowie ein weiteres Dutzend IGGÖ-Funktionäre, welche für die Auswahl und Kontrolle des Lehrpersonals verantwortlich sind.

RFS-Bundesobmann Lukas Heim findet dazu deutliche Worte: „Wir werden in Kürze eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft übermitteln. Sollte sich juristisch bewahrheiten, dass die IGGÖ Lehrer an österreichischen Schulen einsetzt, die zu Morden aufrufen und ihren Judenhass offen zur Schau stellen, ist ein Rücktritt des IGGÖ-Präsidenten unabdingbar. Außerdem muss das Bildungsministerium, zumindest bis zur Klärung der genauen Umstände, die Aufgaben der IGGÖ übernehmen und das gesamte aktuell tätige Lehrpersonal überprüfen. Natürlich muss in weiterer Folge auch ernsthaft über die Frage diskutiert werden, ob die Islamische Glaubensgemeinschaft geeignet ist weiterhin das Lehrpersonal an österreichischen Schulen zu bestimmen.“

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