Geschäfte gefährdet: Wirtschaftskammer Wien lehnt Pop-up-Radweg ab

Wien (OTS) - 8.5.2020 - Aus Sicht der Wirtschaft ist der Radweg in der Praterstraße eine echte Fehlentscheidung, weswegen die kritischen Unternehmerstimmen zunehmend lauter werden. Für Händler, Zusteller und Kunden ergeben sich nämlich erschwerende und gefährliche Begebenheiten bei der Erreichbarkeit und Zulieferung, weil sie zwei Radwege queren müssen. Zusätzlich schafft man ein verkehrstechnisches Nadelöhr. Jetzt gilt es vielmehr, die Betriebe in der Wiederaufnahme ihrer Geschäftstätigkeit zu unterstützen. Es geht in der Praterstraße um hunderte Arbeitsplätze, wir müssen Leerstand vermeiden. Und die Zustellung und Erreichbarkeit muss weiter gewährleistet bleiben, um Kunden und Konsumenten nicht weiter zu verunsichern. Die aktuelle Prioritätensetzung ist daher völlig falsch und steht auch in klarem Widerspruch zu der bisherigen guten Zusammenarbeit in der Krisenzeit zwischen der Wirtschaft und der Stadt Wien. Von dieser Maßnahme ist daher Abstand zu nehmen.

Auch von der Logik her, ist der zweite Radweg nicht nachvollziehbar. Denn einen Pop-Up-Store für Muffins neben einem bereits etablierten Muffins-Geschäft zu eröffnen, ist meist nicht von wirtschaftlichem Erfolg gekrönt. Ähnlich verhält es sich mit der Idee, einen Pop-up-Radweg neben einem bereits bestehenden Radweg zu errichten.

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